US-Präsident Donald Trump hat am Donnerstag erklärt, er bereue den Beginn des Iran-Kriegs nicht - auch nicht mit Blick auf mögliche Folgen für die Republikanische Partei vor den Zwischenwahlen.
Im Gespräch mit Laura Ingraham von Fox News sagte Trump, er „glaube nicht an das Wort ‚Reue‘“. Müsste er die Entscheidung noch einmal treffen, „würde ich es genau so wieder tun“.
Zugleich wies Trump den Eindruck zurück, Teile seiner Anhängerschaft seien wegen des Krieges unzufrieden. Er bekräftigte zudem seine frühere Aussage, der Konflikt werde unmittelbar nach den Zwischenwahlen im November enden.
Trump und die Republikanische Partei stehen wegen des Iran-Kriegs zunehmend unter Druck von Wählern. Besonders die Auswirkungen auf Energiepreise und die allgemeinen Lebenshaltungskosten sorgen für Unmut.
Eine Entspannung des Konflikts zeichnet sich bislang kaum ab. In dieser Woche lieferten sich die USA und Iran einige ihrer schwersten Angriffe auf die Schifffahrt.
Washington hält unterdessen an der Linie fest, dass Iran keine Atomwaffe besitzen dürfe. Die US-Regierung fordert von Teheran wiederholt, sein Atomprogramm im Rahmen eines möglichen Friedensabkommens mit Washington zurückzufahren.