OCBC-Stratege Christopher Wong sieht die jüngste Stärke des thailändischen Baht (THB) vor einer möglichen Pause, da das äußere Umfeld weniger unterstützend wird. Äußerungen von Notenbankchef Vitai deuteten darauf hin, dass weitere Zinssenkungen ohne einen neuen Schock unwahrscheinlich seien, wodurch Erwartungen an eine lockerere Geldpolitik gedämpft würden. Höhere US-Renditen, ein schwächerer Goldpreis, erhöhte Ölpreise sowie neue Spannungen zwischen den USA und dem Iran gelten als Belastungsfaktoren für den Baht. Längerfristig könnten strukturelle Technologie- und Direktinvestitionstrends jedoch Unterstützung bieten.
„Die jüngste überdurchschnittliche Entwicklung des THB könnte in eine Konsolidierung übergehen, da das äußere Umfeld weniger unterstützend wird.“
„Der stärkere US-Arbeitsmarktbericht vom Freitag hat jedoch die Renditen von US-Staatsanleihen und den US-Dollar steigen lassen, während Gold belastet wurde. Dadurch ist ein Teil der externen und goldbezogenen Unterstützung für den THB weggefallen.“
„Erhöhte Ölpreise werden ebenfalls zu einem zunehmend wichtigen Belastungsfaktor. Die erneuten Spannungen zwischen den USA und dem Iran am Wochenende verstärken die Aufwärtsrisiken für die Energiepreise.“
„Als Nettoimporteur von Energie bleibt der THB vergleichsweise anfällig, falls Öl auf erhöhtem Niveau bleibt.“
„USD/THB schloss zuletzt bei 32,94. Das milde Aufwärtsmomentum im Tageschart zeigt Anzeichen eines Nachlassens, während der RSI fiel.“