Irans oberster Verhandlungsführer Mohammad Bagher Ghalibaf wirft den Vereinigten Staaten (USA) in einem Beitrag auf X, ehemals bekannt als Twitter, vor, wesentliche Bedingungen des für einen Waffenstillstand im Nahen Osten unterzeichneten Memorandums of Understanding (MoU) zu verletzen.
Wesentliche MoU-Verstöße durch die USA:
Verletzung iranischer Anpassungen in der Meerenge
Anhaltende Drohungen mit weiteren Angriffen.
Wiederinkraftsetzung von Ölsanktionen.
Angriffe auf den Süden Irans.
Fortgesetzte zionistische Aggression.
Irans oberster Verhandlungsführer Ghalibaf warnte zudem, dass die Nation sich den USA nicht beugen werde und erklärte: „Die Ära des Mobbings und der Erpressung ist vorbei. Sie führt zu nichts. Wir geben nicht nach.“
Nach den Äußerungen von Irans oberstem Verhandlungsführer Ghalibaf ist keine unmittelbare Reaktion auf den US-Dollar (USD) zu beobachten. Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung handelt der US Dollar Index (DXY) leicht schwächer bei rund 101,12
Die Begriffe „Risk-on“ und „Risk-off“ beschreiben die Risikobereitschaft der Anleger. In einer „Risk-on“-Phase sind Investoren bereit, in risikoreichere Anlagen zu investieren, während sie in einer „Risk-off“-Phase sicherere Anlagen bevorzugen.
In „Risk-on“-Phasen steigen die Aktienmärkte, und auch Rohstoffe – abgesehen von Gold – gewinnen an Wert, da sie von einem positiven Wachstumsausblick profitieren. Währungen von rohstoffexportierenden Ländern sowie Kryptowährungen legen zu. In „Risk-off“-Zeiten gewinnen Staatsanleihen an Wert, Gold steigt, und sichere Währungen wie der Japanische Yen, der Schweizer Franken und der US-Dollar werden bevorzugt.
Währungen von rohstoffreichen Ländern wie Australien, Kanada und Neuseeland profitieren in Phasen der Risikobereitschaft („Risk-on“), da Rohstoffe in Zeiten wirtschaftlicher Expansion tendenziell im Preis steigen.
Die Währungen, die in Phasen von „Risk-off“-Stimmungen typischerweise an Wert gewinnen, sind der US-Dollar (USD), der japanische Yen (JPY) und der Schweizer Franken (CHF). Der US-Dollar profitiert in Krisenzeiten von seiner Rolle als Weltreservewährung, da Investoren vermehrt US-Staatsanleihen kaufen, die als besonders sicher gelten. Dies liegt daran, dass es als unwahrscheinlich angesehen wird, dass die größte Volkswirtschaft der Welt zahlungsunfähig wird. Der Yen verzeichnet durch die hohe Nachfrage nach japanischen Staatsanleihen Zuwächse, da ein Großteil dieser Anleihen von inländischen Investoren gehalten wird, die selbst in Krisenzeiten kaum Verkaufsdruck erzeugen. Der Schweizer Franken wird aufgrund strenger Bankgesetze, die den Kapitalschutz verbessern, als sicherer Hafen betrachtet.