EZB-Mitglied Elderson: Das Risikogewicht hat sich deutlich verschlechtert

Quelle Fxstreet

Der Vizevorsitzende des Aufsichtsrats der Europäischen Zentralbank (EZB), Frank Elderson, erklärte während der europäischen Handelssitzung am Mittwoch, dass sich das Risikogewicht aufgrund der Konflikte im Nahen Osten deutlich verschlechtert habe.

Weitere Bemerkungen

Länger andauernder Krieg erhöht die Wahrscheinlichkeit von Zweitrundeneffekten.

Ich sehe noch keine Zweitrundeneffekte.

Marktreaktion

Keine signifikanten Auswirkungen auf den Euro (EUR) nach den Äußerungen von EZB Elderson. Zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Berichts notiert EUR/USD 0,1 % niedriger bei rund 1,1620.

EZB - Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Die Europäische Zentralbank (EZB), mit Sitz in Frankfurt am Main, steuert die Geldpolitik der Eurozone. Ihr Hauptziel ist die Preisstabilität, definiert durch eine Inflationsrate von rund 2 %. Durch Anpassungen der Zinssätze beeinflusst die EZB maßgeblich den Wechselkurs des Euros, der tendenziell durch höhere Zinsen gestärkt und durch niedrigere geschwächt wird.

In extremen Situationen kann die Europäische Zentralbank ein Instrument namens Quantitative Easing (QE) einsetzen. QE bedeutet, dass die EZB Euros druckt und diese verwendet, um Vermögenswerte – in der Regel Staats- oder Unternehmensanleihen – von Banken und anderen Finanzinstitutionen zu kaufen. QE führt in der Regel zu einer Abschwächung des Euros. Es wird als letztes Mittel eingesetzt, wenn Zinssenkungen allein das Ziel der Preisstabilität nicht erreichen können. Die EZB setzte QE während der Finanzkrise 2009-2011, 2015 bei anhaltend niedriger Inflation und während der COVID-19-Pandemie ein.

Quantitative Straffung (QT) ist das Gegenteil von QE: Statt Staatsanleihen zu kaufen, stellt die EZB den Ankauf ein und reinvestiert fällige Beträge nicht mehr. Dies wirkt sich in der Regel positiv auf den Euro aus, da es die Liquidität am Markt verringert.


 

Haftungsausschluss: Nur zu Informationszwecken. Die bisherige Performance ist kein verlässlicher Indikator für zukünftige Ergebnisse.
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