Das iranische Außenministerium erklärte während der europäischen Handelssitzung am Mittwoch, dass es die US-Angriffe auf einen iranischen Tanker und die Insel Qeshm verurteilt.
Betont die direkte Verantwortung der Herrscher von Kuwait und Bahrain für die Ermöglichung der Angriffe.
Behält sich das Recht vor, sich gegen jedes Land zu verteidigen, das den USA die Nutzung von Territorium oder Luftraum für Angriffe gestattet.
Dies scheint eine Reaktion des iranischen Außenministeriums auf die US-„Selbstverteidigungsschläge“ gegen den Iran zu sein. Am späten Dienstag teilte das US-Zentralkommando (CENTCOM) mit, dass es eine Reihe iranischer Raketen- und Drohnenangriffe auf regionale Nachbarn, darunter Kuwait und Bahrain, abgefangen und abgewehrt habe, während es gleichzeitig Selbstverteidigungsschläge auf die iranische Insel Qeshm durchführte.
Keine unmittelbare Auswirkung auf den US-Dollar (USD) erkennbar, während der US Dollar Index (DXY) seit Handelsbeginn aufgrund der gestiegenen Unsicherheit bezüglich eines US-Iran-Abkommens fest notiert und zum Zeitpunkt der Berichterstattung um 0,13 % auf nahe 99,35 gestiegen ist.
Die Begriffe „Risk-on“ und „Risk-off“ beschreiben die Risikobereitschaft der Anleger. In einer „Risk-on“-Phase sind Investoren bereit, in risikoreichere Anlagen zu investieren, während sie in einer „Risk-off“-Phase sicherere Anlagen bevorzugen.
In „Risk-on“-Phasen steigen die Aktienmärkte, und auch Rohstoffe – abgesehen von Gold – gewinnen an Wert, da sie von einem positiven Wachstumsausblick profitieren. Währungen von rohstoffexportierenden Ländern sowie Kryptowährungen legen zu. In „Risk-off“-Zeiten gewinnen Staatsanleihen an Wert, Gold steigt, und sichere Währungen wie der Japanische Yen, der Schweizer Franken und der US-Dollar werden bevorzugt.
Währungen von rohstoffreichen Ländern wie Australien, Kanada und Neuseeland profitieren in Phasen der Risikobereitschaft („Risk-on“), da Rohstoffe in Zeiten wirtschaftlicher Expansion tendenziell im Preis steigen.
Die Währungen, die in Phasen von „Risk-off“-Stimmungen typischerweise an Wert gewinnen, sind der US-Dollar (USD), der japanische Yen (JPY) und der Schweizer Franken (CHF). Der US-Dollar profitiert in Krisenzeiten von seiner Rolle als Weltreservewährung, da Investoren vermehrt US-Staatsanleihen kaufen, die als besonders sicher gelten. Dies liegt daran, dass es als unwahrscheinlich angesehen wird, dass die größte Volkswirtschaft der Welt zahlungsunfähig wird. Der Yen verzeichnet durch die hohe Nachfrage nach japanischen Staatsanleihen Zuwächse, da ein Großteil dieser Anleihen von inländischen Investoren gehalten wird, die selbst in Krisenzeiten kaum Verkaufsdruck erzeugen. Der Schweizer Franken wird aufgrund strenger Bankgesetze, die den Kapitalschutz verbessern, als sicherer Hafen betrachtet.