Der US UoM Consumer Sentiment Index wird im März bei 55,5 gesehen

Quelle Fxstreet
  • Das Verbrauchervertrauen wird Anfang März voraussichtlich leicht zurückgehen.
  • Die Inflationserwartung für ein Jahr blieb stabil bei 3,4 %.

Das amerikanische Verbrauchervertrauen hat Anfang März nachgelassen, da die Haushalte pessimistischer über die aktuellen Bedingungen und die allgemeine wirtschaftliche Lage wurden, so die vorläufigen Daten der University of Michigan.

Der genau beobachtete Index zur Verbraucherstimmung fiel von 56,6 im Vormonat auf 55,5 und übertraf die Erwartungen der Ökonomen (55,0), was auf eine gewisse Schwächung des öffentlichen Vertrauens hinweist. 

Darüber hinaus stieg der Index für die aktuellen Bedingungen von 56,6 auf 57,8, während der Index für die Erwartungen von 56,6 auf 54,1 fiel, was ein düsteres Szenario für die kommenden Monate verdeutlicht.

Die Inflationserwartungen kamen unterdessen gemischt: Der Ausblick für ein Jahr blieb stabil bei 3,4 %, während die Fünfjahresprognose von 3,3 % auf 3,2 % zurückging.

Marktreaktion

Der US-Dollar bleibt gut nachgefragt, was zu dem anhaltenden Anstieg beiträgt und den US-Dollar-Index (DXY) wieder über die wichtige Hürde von 100,00 oder Mehrmonatshochs sendet.

Inflation - Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Inflation misst die Preissteigerung eines repräsentativen Warenkorbs von Gütern und Dienstleistungen. Der Anstieg wird in der Regel als prozentuale Veränderung zum Vorjahresmonat oder Vorquartal ausgewiesen. Die Kerninflation, die volatile Güter wie Lebensmittel und Energie ausschließt, ist der Maßstab, an dem sich Zentralbanken orientieren, um Preisstabilität zu gewährleisten.

Der Verbraucherpreisindex (CPI) misst die Preisentwicklung eines Warenkorbs von Gütern und Dienstleistungen über einen bestimmten Zeitraum. Er wird in der Regel als prozentuale Veränderung im Vergleich zum Vormonat (MoM) und zum Vorjahresmonat (YoY) ausgedrückt. Der Kern-CPI, der volatile Komponenten wie Lebensmittel und Energie ausschließt, steht im Fokus der Zentralbanken. Wenn der Kern-CPI über 2 % steigt, führt dies in der Regel zu Zinserhöhungen, und umgekehrt, wenn er unter 2 % fällt. Höhere Zinssätze sind in der Regel positiv für eine Währung, da sie zu Kapitalzuflüssen führen.

Entgegen der Intuition kann hohe Inflation den Wert einer Währung steigern, da Zentralbanken in der Regel die Zinsen erhöhen, um die Inflation zu bekämpfen. Dies lockt internationale Investoren an, die von höheren Renditen profitieren möchten.

Gold galt lange als sicherer Hafen in Zeiten hoher Inflation, da es seinen Wert behielt. In jüngerer Zeit hat sich dies jedoch verändert. Zwar wird Gold in Krisenzeiten nach wie vor als sicherer Hafen genutzt, doch hohe Inflation führt oft dazu, dass Zentralbanken die Zinssätze anheben. Dies belastet Gold, da höhere Zinsen die Opportunitätskosten für das Halten von Gold im Vergleich zu zinsbringenden Anlagen erhöhen. Niedrigere Zinsen hingegen machen Gold wieder attraktiver.

Haftungsausschluss: Nur zu Informationszwecken. Die bisherige Performance ist kein verlässlicher Indikator für zukünftige Ergebnisse.
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