Rio Tinto und die Ngarlawangga Aboriginal Corporation haben ein vorläufiges modernisiertes Abkommen unterzeichnet. Damit soll die Partnerschaft mit den Ngarlawangga People gestärkt und langfristiger Nutzen für die indigene Gemeinschaft geschaffen werden, teilte der anglo-australische Bergbaukonzern mit.
Die Vereinbarung sieht einen gemeinsam entwickelten Ansatz zur Mitverwaltung vor. Dieser soll regeln, wie beide Seiten im Vertragsgebiet auf dem traditionellen Land der Ngarlawangga zusammenarbeiten. Vorgesehen ist eine frühere und kontinuierliche Einbindung über den gesamten Lebenszyklus von Bergbauprojekten hinweg. So sollen die Perspektiven der Ngarlawangga stärker in Entscheidungsprozesse einfließen. Über vereinbarte Governance- und Konsultationsmechanismen soll zudem mehr Klarheit darüber geschaffen werden, wie kulturelles Erbe und traditionelles Land verwaltet und geschützt werden.
Darüber hinaus sieht das vorläufige modernisierte Abkommen zusätzliche langfristige finanzielle Unterstützung vor. Sie soll den Ngarlawangga People helfen, ihre sozialen, kulturellen und wirtschaftlichen Ziele zu erreichen. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf dem Erhalt der Kultur, der Stärkung der Gemeinschaftsentwicklung und der Schaffung von Chancen für künftige Generationen.
Das neue Abkommen baut auf der Beteiligungsvereinbarung auf, die die Ngarlawangga People und Rio Tinto im Jahr 2011 geschlossen hatten.
Die West-Angelas-Aktivitäten von Rio Tinto befinden sich auf dem traditionellen Land der Yinhawangka und Ngarlawangga Peoples.