Volkswagen treibt den Umbau des Konzerns voran. Mit dem Transformationsprogramm „Future Plan 2030“ bündelt der Autobauer zwölf Initiativen, die das Unternehmen angesichts schwieriger Marktbedingungen widerstandsfähiger und wettbewerbsfähiger machen sollen.
Teil des Programms ist eine konzernweite Anpassung der Belegschaft um rund 50.000 Stellen. Davon sollen auch Führungspositionen betroffen sein.
Zugleich richtet Volkswagen seine langfristigen Ziele neu aus. Bis 2030 plant der Konzern mit einem jährlichen Absatz von neun Millionen Fahrzeugen und einer operativen Marge von neun Prozent. Daraus würde sich ein operatives Ergebnis von rund 31 Milliarden Euro ergeben.
Für die Planungsperiode von 2027 bis 2031 veranschlagt Volkswagen die Gemeinkosten mit 37 Milliarden Euro. Für Investitionen sowie Forschung und Entwicklung sind insgesamt 135 Milliarden Euro vorgesehen.
Darüber hinaus will der Konzern in den kommenden Jahren einen dreistelligen Milliardenbetrag investieren. Mit den Mitteln sollen die Marken des Konzerns gestärkt und deren Wettbewerbsfähigkeit verbessert werden.
Gleichzeitig soll das Angebot deutlich gestrafft werden. Bis 2035 will Volkswagen sein Modellportfolio um rund 50 Prozent verkleinern und die Komplexität des Angebots um etwa 75 Prozent reduzieren.
Unabhängig davon kündigte Volkswagen eine Veränderung im Konzernvorstand an. Erika Rasch wird mit Wirkung zum 1. Oktober 2026 in das Gremium berufen. Sie übernimmt zugleich das Amt der Arbeitsdirektorin und wird für das Personalressort verantwortlich sein.
Zudem wurde Marianne Heiß mit sofortiger Wirkung gerichtlich in den Aufsichtsrat von Volkswagen bestellt. Ihr Mandat läuft zunächst bis zur nächsten Hauptversammlung.