Der US Dollar Index (DXY), der den Greenback gegenüber einem Währungskorb abbildet, zieht am Mittwoch angesichts der Unsicherheit über die Diplomatie im Nahen Osten und erhöhter Erwartungen an Zinserhöhungen der US-Notenbank Federal Reserve (Fed) neue Käufer an. Der Index hält sich im Verlauf der ersten Hälfte der europäischen Sitzung mit moderaten Intraday-Gewinnen um die Region von 101,35, während Händler auf die Rede von Fed-Chef Kevin Warsh warten, um neue geldpolitische Hinweise und einen bedeutenden Impuls zu erhalten.
Im weiteren Verlauf wird der jüngste Ausbruch über die horizontale Barriere bei 100,50 auf dem Tages-Chart als frischer Auslöser für die US-Dollar-Bullen gesehen. Gleichzeitig bleibt der Relative Strength Index bei 67,38 im bullischen Bereich, befindet sich jedoch nahe an überkauften Bedingungen. Das positive Moving Average Convergence Divergence (MACD)-Signal bei etwa 0,04 deutet jedoch darauf hin, dass die Käufer die Kontrolle behalten, auch wenn der Aufwärtstrend sich verlangsamen könnte, da das Momentum angespannt ist.
Auf dem 4-Stunden-Chart scheint der DXY eine kurzfristige Basis um die runde Marke von 101,00 gebildet zu haben und behält eine kurzfristige bullische Tendenz oberhalb des 100-Perioden Simple Moving Average (SMA) nahe 100,59 bei. Letzterer sollte als unmittelbarer Pivot für die kurzfristige Richtung dienen. Solange der Index diese Niveaus auf Schlusskursbasis verteidigt, werden Rücksetzer voraussichtlich von Käufern absorbiert, wobei der Weg des geringsten Widerstands auf eine weitere Stabilisierung und potenzielle moderate Gewinne im kurzfristigen Zeitraum hindeutet.

Ein nachhaltiger Rückfall unter den Pivot würde jedoch auf den Beginn eines korrigierenden Pullbacks innerhalb des breiteren konstruktiven Setups hindeuten, wie es die weiterhin unterstützenden Momentum-Indikatoren zeigen. Auf der Oberseite liegt der unmittelbare Widerstand bei etwa 101,80, dem höchsten Stand seit Mai 2025, der letzte Woche erreicht wurde, vor der Marke von 102,00. Ein weiterer Kaufdruck würde den bullischen Ausblick bestätigen und den Weg für eine Fortsetzung des Aufwärtstrends seit dem Tief im Mai nahe der 97,62er-Marke ebnen.
(Die technische Analyse dieser Story wurde mit Hilfe eines KI-Tools erstellt.)
Kevin Warsh trat im Mai 2026 sein Amt als Vorsitzender des Board of Governors der Federal Reserve an. Seine vierjährige Amtszeit als Fed-Chairman läuft bis 2030, während seine Amtszeit als Mitglied des Board of Governors im Mai 2040 endet. Der am 13. April 1970 in Albany (New York) geborene Warsh ist ein amerikanischer Finanzexperte und Jurist. Bereits zwischen 2006 und 2011 gehörte er dem Board of Governors der Fed an und war maßgeblich an den Maßnahmen der Notenbank während der Finanzkrise beteiligt.
Mehr lesenNächste Veröffentlichung: Mi Juli 01, 2026 13:00
Häufigkeit: Unregelmäßig
Prognose: -
Vorher: -
Quelle: Federal Reserve
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