Der Musik- und Unterhaltungskonzern Universal Music Group steht im Fokus eines Übernahmevorstoßes. Wie das Unternehmen mitteilte, liegt ein unverbindliches Angebot des Investors Pershing Square Capital Management vor.
Der Verwaltungsrat kündigte an, den Vorschlag umfassend zu prüfen. Dabei sollen neben den Interessen der Anteilseigner auch die Auswirkungen auf Beschäftigte, Künstler sowie weitere Beteiligte berücksichtigt werden. Bis zum Abschluss dieser Bewertung will sich das Unternehmen nicht weiter äußern.
Ungeachtet des Angebots sieht das Gremium die strategische Ausrichtung des Konzerns weiterhin bestätigt und unterstützt die Unternehmensführung unter Lucian Grainge.
Nach Angaben von Pershing Square ist eine Transaktion in Form einer Fusion vorgesehen. Universal Music soll dabei mit Pershing Square SPARC Holdings zusammengeführt werden. Die kombinierte Gesellschaft würde ihren Sitz in Nevada haben und an der New Yorker Börse gelistet werden. Ein Abschluss wird bis zum Jahresende angestrebt.
Die Offerte sieht eine Kombination aus Barzahlung und Aktien vor. Für jede Aktie von Universal Music sollen Anteilseigner 5,05 Euro in bar sowie zusätzliche Aktien des neuen Unternehmens erhalten. Insgesamt bewertet das Angebot die Anteile mit rund 30,40 Euro je Aktie, was einem deutlichen Aufschlag auf den bisherigen Börsenwert entspricht.