US Dollar Index (DXY) gibt vom Jahreshoch nach, handelt unter 100,50 aufgrund von Hoffnungen auf eine Deeskalation im Iran

Quelle Fxstreet
  • Der DXY zieht nach einem moderaten Anstieg während der asiatischen Sitzung auf ein neues Jahreshoch einige Verkäufer an.
  • Trump ist Berichten zufolge offen dafür, den Krieg zu beenden, ohne die Straße von Hormus wieder zu öffnen.
  • Inflationssorgen und steigende Wetten auf Zinserhöhungen der Fed sollten helfen, Verluste beim USD zu begrenzen.

Der US Dollar Index (DXY), der den Greenback gegenüber einem Währungskorb abbildet, zog sich von seinem höchsten Stand seit Mai 2025 zurück, der am Dienstag während der asiatischen Sitzung erreicht wurde, und beendete damit eine fünftägige Gewinnserie. Der Index zeigt jedoch kein anhaltendes Verkaufsinteresse angesichts widersprüchlicher Schlagzeilen zu Friedensgesprächen zur Beendigung des Krieges im Nahen Osten und handelt derzeit in der Region um 100,40-100,45, was einem Tagesverlust von weniger als 0,10% entspricht.

Das Wall Street Journal berichtete am Montag, dass US-Präsident Donald Trump bereit sei, die militärische Kampagne gegen den Iran zu beenden, selbst wenn die Straße von Hormus weitgehend geschlossen bleibt. Diese Schlagzeilen lösen eine Wende in der globalen Risikostimmung aus, die wiederum den sicheren Hafen USD schwächt. Zudem trägt ein korrigierender Pullback bei den Rohölpreisen dazu bei, Inflationssorgen zu mildern und die Renditen der US-Staatsanleihen in der Defensive zu halten, was sich als weiterer belastender Faktor für den Greenback erweist.

Unterdessen gab Trump eine deutliche Warnung ab, dass die USA massive Angriffe auf die wichtige Energieinfrastruktur des Iran starten könnten, falls kein baldiges Abkommen erzielt wird und die Straße von Hormus nicht umgehend für den Handel wieder geöffnet wird. Darüber hinaus hat der Iran seine Zurückhaltung signalisiert, direkte Verhandlungen mit den USA aufzunehmen, was den fragilen diplomatischen Fortschritt unterstreicht. Hinzu kommt, dass die USA weiterhin zusätzliche Truppen und Ressourcen in der Region stationieren, was die Unsicherheit über eine schnelle Deeskalation der Spannungen in der Region verstärkt.

Dies sollte als Rückenwind für die Rohölpreise wirken, was die Inflationsrisiken und Wetten auf eine Zinserhöhung durch die US Federal Reserve (Fed) im Spiel hält. Der hawkische Ausblick sollte wiederum helfen, tiefere Verluste beim USD zu begrenzen und mahnt zur Vorsicht, bevor bestätigt wird, dass der Index kurzfristig seinen Höchststand erreicht hat. Die Händler richten nun ihren Blick auf die US-Wirtschaftsdaten – JOLTS Job Openings und den US-Verbrauchervertrauensindex des Conference Board – für neuen Auftrieb später während der nordamerikanischen Sitzung.

US-Dollar - heute

Die folgende Tabelle zeigt die prozentuale Veränderung von US-Dollar (USD) gegenüber den aufgeführten Hauptwährungen heute. US-Dollar war am stärksten gegenüber dem Neuseeländischer Dollar.

USD EUR GBP JPY CAD AUD NZD CHF
USD -0.06% -0.14% -0.03% 0.03% -0.01% 0.03% -0.12%
EUR 0.06% -0.07% 0.05% 0.13% 0.08% 0.12% -0.03%
GBP 0.14% 0.07% 0.13% 0.21% 0.16% 0.20% 0.05%
JPY 0.03% -0.05% -0.13% 0.06% 0.02% 0.05% -0.08%
CAD -0.03% -0.13% -0.21% -0.06% -0.04% -0.00% -0.15%
AUD 0.00% -0.08% -0.16% -0.02% 0.04% 0.05% -0.11%
NZD -0.03% -0.12% -0.20% -0.05% 0.00% -0.05% -0.16%
CHF 0.12% 0.03% -0.05% 0.08% 0.15% 0.11% 0.16%

Die Heatmap zeigt die prozentuale Entwicklung der wichtigsten Währungen im Vergleich zueinander. Die Basiswährung wird aus der linken Spalte ausgewählt, während die Notierungswährung aus der oberen Zeile ausgewählt wird. Wenn Sie zum Beispiel US-Dollar aus der linken Spalte auswählen und sich entlang der horizontalen Linie zum Japanischer Yen bewegen, wird die prozentuale Veränderung in der Box als USD (Basis)/JPY (Notierungswährung) angezeigt.

Haftungsausschluss: Nur zu Informationszwecken. Die bisherige Performance ist kein verlässlicher Indikator für zukünftige Ergebnisse.
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