Der Silberpreis (XAG/USD) steigt im asiatischen Handel am Dienstag um 3 % auf knapp 73,00 USD. Das weiße Metall gewinnt an Stärke, nachdem ein Bericht des Wall Street Journal (WSJ) zeigte, dass US-Präsident Donald Trump bereit ist, Frieden mit Iran zu schließen, selbst ohne die Wiedereröffnung der Straße von Hormuz, dem Zugangspunkt für 20 % der weltweiten Energieversorgung.
Das WSJ berichtete, dass US-Präsident Trump seinen Beratern mitteilte, er sei bereit, die US-Militärkampagne gegen Iran zu beenden, selbst wenn die Straße von Hormuz weitgehend geschlossen bleibt. Der Bericht stellte außerdem fest, dass Regierungsbeamte einschätzten, dass das Erzwingen der Wiederöffnung der Wasserstraße eine Verlängerung der Militäroperation über den Zeitrahmen von vier bis sechs Wochen hinaus bedeuten würde.
Theoretisch würden Anzeichen einer Entspannung der geopolitischen Spannungen die Nachfrage nach sicheren Anlagen wie Silber verringern; das weiße Metall übertrifft jedoch die Erwartungen, da Hoffnungen auf einen Rückgang des Ölpreises aufgrund des Nahost-Waffenstillstands die beschleunigten globalen Inflationserwartungen dämpfen würden.
Das Edelmetall hatte in den letzten Wochen unterdurchschnittlich abgeschnitten, da steigende Energiepreise infolge von durch Konflikte im Nahen Osten verursachten Lieferunterbrechungen die Inflationserwartungen nach oben verschoben hatten. Dieses Szenario entmutigt Zentralbanken, die Geldpolitik zu lockern, und schmälert die Nachfrage nach zinslosen Anlagen wie Silber.
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XAG/USD steigt im asiatischen Handel am Dienstag auf knapp 73 USD. Der kurzfristige Bias bleibt jedoch leicht bärisch, da der Preis weiterhin unter dem 20-Tage exponentiellen gleitenden Durchschnitt (EMA) liegt, der nun bei 75,49 USD verläuft und einen ausgereiften Abwärtstrend aus den mittleren 80er-Jahren verfolgt. Die Abfolge niedrigerer Tageshochs bestätigt den Verkaufsdruck, während der 14-tägige Relative Strength Index (RSI) leicht über 40,00 ansteigt, was eine Pause des bärischen Momentums anzeigt, wobei die Abwärtsneigung intakt bleibt.
Der erste Widerstand liegt am 20-Tage-EMA nahe 75,50 USD, und ein Tagesschluss über diesem Niveau wäre erforderlich, um den unmittelbaren Abwärtsdruck zu verringern und die Region der mittleren 80er als sekundäre Barriere freizugeben. Auf der Unterseite liegt eine kleinere Unterstützung nahe dem Tief vom 26. März bei 66,70 USD, wobei ein Unterschreiten den Weg zum Tief vom 23. März um 61,00 USD als nächstes bärisches Ziel öffnen würde.
(Die technische Analyse dieser Meldung wurde mit Hilfe eines KI-Tools erstellt.)
Silber ist ein Edelmetall, das bei Investoren sehr gefragt ist. Es wurde in der Vergangenheit als Wertanlage und Tauschmittel verwendet. Obwohl Silber weniger populär ist als Gold, können Anleger es wegen seines inneren Wertes zur Diversifizierung ihres Anlageportfolios oder als potenzielle Absicherung in Zeiten hoher Inflation nutzen. Anleger können Silber physisch in Form von Münzen oder Barren kaufen oder über Instrumente wie börsengehandelte Fonds handeln, die den Silberpreis an den internationalen Märkten nachbilden.
Der Silberpreis kann durch eine Vielzahl von Faktoren beeinflusst werden.Geopolitische Instabilität oder die Angst vor einer tiefen Rezession können den Silberpreis aufgrund seines Status als sicherer Hafen in die Höhe treiben, wenn auch in geringerem Maße als Gold. Als Vermögenswert ohne Zinsen steigt der Silberpreis tendenziell, wenn die Zinssätze sinken. Seine Bewegungen hängen auch von der Entwicklung des US-Dollars (USD) ab, der wiederum von einer Vielzahl von Faktoren beeinflusst werden kann. Ein starker Dollar hält den Silberpreis tendenziell niedrig, während ein schwächerer Dollar den Preis wahrscheinlich nach oben treibt. Andere Faktoren wie die Investitionsnachfrage, das Minenangebot - Silber wird viel häufiger abgebaut als Gold - und die Recyclingquoten können sich ebenfalls auf die Preise auswirken.
Silber wird häufig in der Industrie verwendet, insbesondere in Bereichen wie Elektronik und Solarenergie, wo es eine der höchsten elektrischen Leitfähigkeiten aller Metalle aufweist - höher als die von Kupfer und Gold. Ein Anstieg der Nachfrage kann zu höheren Preisen führen, während ein Rückgang tendenziell zu niedrigeren Preisen führt. Die Dynamik der Volkswirtschaften der USA, Chinas und Indiens kann ebenfalls zu Preisschwankungen beitragen: In den USA und insbesondere in China wird Silber in verschiedenen Prozessen der großen Industriezweige eingesetzt; in Indien spielt auch die Nachfrage der Verbraucher nach dem Edelmetall für Schmuck eine wichtige Rolle bei der Preisbildung.
Der Silberpreis folgt in der Regel den Bewegungen des Goldpreises. Wenn der Goldpreis steigt, folgt der Silberpreis in der Regel diesem Trend, vor allem weil beide als sichere Anlage gelten. Das Gold-Silber-Verhältnis, das angibt, wie viele Unzen Silber benötigt werden, um den Wert einer Unze Gold zu erreichen, kann helfen, die relative Bewertung der beiden Metalle zu bestimmen. Einige Anleger halten ein hohes Verhältnis für einen Indikator dafür, dass Silber unterbewertet und Gold überbewertet ist. Umgekehrt könnte ein niedriges Verhältnis darauf hindeuten, dass Gold im Vergleich zu Silber unterbewertet ist.