Die Dow Jones-Futures steigen während der europäischen Handelszeit um 0,20 % auf über 45.500, vor der regulären Markteröffnung in den Vereinigten Staaten (US) am Montag. Unterdessen legen die S&P 500- und Nasdaq 100-Futures um 0,30 % bzw. 0,25 % auf nahe 6.430 bzw. 23.390 zu, zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Berichts.
Die US-Aktien-Futures könnten jedoch unter Druck geraten aufgrund der gestiegenen Risikoaversion, die auf zunehmende Zweifel an einer Lösung des Iran-Konflikts zurückzuführen ist. US-Präsident Donald Trump sagte der Financial Times, dass die USA „das Öl im Iran nehmen“ könnten, einschließlich der Beschlagnahme des Exportzentrums Kharg Island, das seiner Aussage nach unverteidigt sei. Trump fügte jedoch hinzu, dass die Gespräche mit Teheran „sehr gut laufen“, mit indirekten Verhandlungen über Emissäre, die Fortschritte machen, und einem Deal, der „ziemlich schnell“ erreichbar sein könnte.
Ein Bericht des Wall Street Journal (WSJ) vom letzten Woche deutete an, dass das US-Verteidigungsministerium 10.000 zusätzliche Truppen in den Iran entsenden könnte. Als Reaktion darauf gab Ebrahim Zolfaqari eine deutliche Warnung im iranischen Staatsfernsehen ab und erklärte, dass „US-Truppen gute Nahrung für die Haie des Persischen Golfs sein werden.“
Von Iran unterstützte Houthi-Kräfte im Jemen starteten am Wochenende ihre ersten Angriffe auf Israel, weiten den regionalen Konflikt aus und warnten, dass die Angriffe fortgesetzt werden, bis die Operationen gegen den Iran und seine Verbündeten eingestellt werden. Die Gruppe droht zudem mit Angriffen auf Schifffahrtsrouten im Roten Meer und wichtige saudische Energieinfrastrukturen, was die Risiken für die globale Versorgung erhöht.
Die Händler werden voraussichtlich eine Rede von Fed-Vorsitzendem Jerome Powell am späten Montagabend verfolgen. Im Bereich der Unternehmensgewinne werden Terns Pharmaceuticals, Inc., Allied Gold Corporation und USA Rare Earth, Inc. später am Tag im Fokus stehen. Auf der Datenfront richten die Händler ihre Aufmerksamkeit diese Woche auf wichtige US-Wirtschaftsdaten, darunter Arbeitsmarktindikatoren, insbesondere die Nonfarm Payrolls (NFP), und den ISM Purchasing Managers’ Index (PMI).