Der US Dollar Index (DXY), der den Greenback gegenüber einem Währungskorb abbildet, zieht sich leicht von der Nähe des Monats-Hochs um die Region von 100,30 zurück, das am Montag erneut getestet wurde. Dennoch sollten restriktive Erwartungen an die US-Notenbank (Fed), gestützt durch den kriegsbedingten Anstieg der Energiepreise, den korrigierenden Rückgang begrenzen.
Aus technischer Sicht stellt der Intraday-Pullback die Ausbildung eines bärischen Doppel-Top-Musters auf dem 4-Stunden-Chart dar. Gleichzeitig bleibt der Moving Average Convergence Divergence (MACD)-Indikator im positiven Bereich, obwohl seine Linie begonnen hat, sich der Signallinie zu nähern, was auf nachlassendes Aufwärtsmomentum nach dem jüngsten Anstieg in Richtung 100,20 hindeutet. Der Relative Strength Index (RSI) um 60 bleibt zudem im positiven, aber nicht extremen Bereich, was mit einer moderaten Aufwärtsneigung und nicht mit einer überdehnten Rally übereinstimmt.
Darüber hinaus hält sich der DXU über dem steigenden 100-Perioden-Exponential Moving Average (EMA) auf dem 4-Stunden-Chart, was einen sich verbessernden zugrundeliegenden Trend nach der Basisbildung Ende Dezember um 99,10 unterstreicht. Daher könnte jeder anschließende Fall unter die psychologische Marke von 100,00 nahe einer sekundären Unterstützung um 99,70 ins Stocken geraten, bevor ein tieferes Niveau bei 99,40 erreicht wird, wo der 100-Perioden-EMA mit vorheriger Konsolidierung zusammenläuft.
Auf der Oberseite liegt der unmittelbare Widerstand bei 100,20, dem jüngsten Swing-Hoch, gefolgt von 100,50 als nächstes Aufwärtsziel, falls die Käufer die Kontrolle zurückgewinnen. Eine anhaltende Bewegung über 100,20 würde die Oberseite wieder öffnen und die bullische These stärken, während ein Durchbruch unter 99,70 einen Momentumverlust signalisieren und den Fokus auf die Unterstützungszone bei 99,40 lenken würde.
(Die technische Analyse dieser Meldung wurde mit Hilfe eines KI-Tools erstellt.)
Der US-Dollar (USD) ist die offizielle Währung der Vereinigten Staaten und in vielen weiteren Ländern als „de facto“-Währung im Umlauf. Er ist die am häufigsten gehandelte Währung weltweit und dominiert mit 88 % des globalen Devisenhandels. Daten von 2022 zeigen, dass täglich ein Handelsvolumen von rund 6,6 Billionen US-Dollar umgesetzt wird. Der US-Dollar löste nach dem Zweiten Weltkrieg das Britische Pfund als Weltreservewährung ab, nachdem der Goldstandard 1971 abgeschafft wurde.
Der wichtigste Faktor, der den Wert des US-Dollars beeinflusst, ist die Geldpolitik, die von der Federal Reserve (Fed) bestimmt wird. Die Fed hat zwei Hauptziele: Preisstabilität (Inflationskontrolle) und Förderung der Vollbeschäftigung. Ihr primäres Werkzeug zur Erreichung dieser Ziele ist die Anpassung der Zinssätze. Wenn die Preise zu schnell steigen und die Inflation über dem Ziel von 2 % liegt, erhöht die Fed die Zinsen, was dem Wert des US-Dollars zugutekommt. Fällt die Inflation unter 2 % oder ist die Arbeitslosenquote zu hoch, senkt die Fed möglicherweise die Zinsen, was den Greenback belastet.
In außergewöhnlichen Situationen greift die Federal Reserve auf Maßnahmen wie die quantitative Lockerung (QE) zurück. Dies geschieht, wenn Zinssenkungen allein nicht ausreichen, um das Finanzsystem zu stabilisieren. QE ermöglicht es der Fed, mehr Geld zu drucken und US-Staatsanleihen von Banken zu kaufen, um die Kreditvergabe anzukurbeln. Diese expansive Maßnahme schwächt in der Regel den US-Dollar, da sie die Geldmenge erhöht und das Vertrauen in die Währung senkt.
Quantitative Tightening (QT) stellt den umgekehrten Prozess zu Quantitative Easing (QE) dar. Die US-Notenbank Federal Reserve beendet den Ankauf von Anleihen und investiert die fällig werdenden Rückzahlungen nicht in neue Anleihen. In der Regel wirkt sich dieser Prozess positiv auf den US-Dollar aus.