Die Scotiabank-Analysten Shaun Osborne und Eric Theoret stellen fest, dass der US-Dollar schwach in die neue Woche gestartet ist, nachdem er am Freitag bereits mit Verlusten aus dem Handel gegangen war. Der Dollar-Index (DXY) gab weiter nach, wobei der Schweizer Franken, der Euro und der japanische Yen die Kursgewinne anführten. Belastend wirkte zudem eine Warnung chinesischer Aufsichtsbehörden zu US-Staatsanleihen, die als neuer Gegenwind für die Stimmung gegenüber dem Dollar gewertet wird. Die anstehenden US-Daten zu Einzelhandelsumsätzen, Arbeitsmarkt (NFP) und Inflation (CPI) gelten aus Sicht der Analysten als zentrale Abwärtsrisiken für die US-Währung.
„Nach einem insgesamt schwachen Wochenschluss für den Dollar am Freitag beginnt eine Woche mit wichtigen Konjunkturveröffentlichungen damit, dass der DXY weiter etwas Boden verliert.“
„Es ist unklar, welche Auswirkungen diese Warnung auf die Nachfrage nach US-Staatsanleihen haben wird, doch die Entwicklung ist im aktuellen Umfeld wenig hilfreich für die Stimmung gegenüber dem Dollar, insbesondere vor dem Hintergrund der jüngsten Diskussionen über eine Absicherung oder Reduzierung des Engagements ausländischer Investoren an den US-Finanzmärkten insgesamt.“
„Es wird erwartet, dass sich die US-Inflation – wenn auch nur teilweise – von den Niveaus Ende 2025 abschwächt.“
„Schwächer als erwartete Arbeitsmarktdaten und eine nachlassende Inflation würden den Abwärtsdruck auf den US-Dollar weiter verstärken.“