Goldpreis fällt auf 5.035 Dollar: Gewinnmitnahmen und "Risk-On" vor US-Jobdaten
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Der Rücksetzer: Gold gibt im frühen asiatischen Handel nach und fällt auf 5.035 Dollar, belastet durch steigende Aktienmärkte und Gewinnmitnahmen.
Die Entspannung: Positive Signale aus den US-Iran-Gesprächen dämpfen die Nachfrage nach sicheren Häfen.
Der Boden: Chinas Zentralbank kauft unermüdlich weiter (15. Monat in Folge), was den Kurs nach unten absichert.
Nach zwei Tagen mit Kursgewinnen legen Gold-Händler am Dienstag eine Atempause ein. Der Preis für das Edelmetall (XAU/USD) fiel im frühen asiatischen Handel auf rund 5.035 US-Dollar. Marktbeobachter sehen darin eine klassische Umschichtung: Die Rückkehr der Risikofreude ("Risk-On") an den Märkten treibt Anleger zurück in Aktien – der S&P 500 nähert sich nach einer volatilen Woche wieder seinen Allzeithochs. Das zinslose Gold hat in diesem Umfeld kurzfristig das Nachsehen.
Geopolitik: "Ein Schritt vorwärts"
Zusätzlicher Gegenwind kommt von der geopolitischen Front. Die Hoffnung auf eine diplomatische Lösung zwischen den USA und dem Iran wächst. Irans Präsident Masoud Pezeshkian bezeichnete die Atomgespräche vom Freitag als "einen Schritt vorwärts", auch wenn er sich rhetorisch gegen Einschüchterungsversuche verwahrte. Für den Goldmarkt bedeutet jede Entspannung im Nahen Osten einen Rückgang der Risikoprämie.
Chinas Kaufrausch als Sicherheitsnetz
Dass der Goldpreis nicht stärker fällt, ist einem mächtigen Akteur zu verdanken: der People's Bank of China (PBoC). Daten vom Wochenende bestätigen, dass Peking seine Goldreserven auch im Januar aufgestockt hat – zum 15. Mal in Folge. Die Bestände wuchsen auf 74,19 Millionen Feinunzen (Vormonat: 74,15 Mio.). Diese konstante physische Nachfrage fungiert als "Boden" unter dem Markt und begrenzt das Abwärtspotenzial bei Korrekturen.
Der Makro-Blick: Warten auf Mittwoch
Der Fokus der Händler richtet sich nun voll auf die USA. Die Woche ist gespickt mit "High Impact"-Daten, die über den Kurs der Federal Reserve entscheiden werden:
Mittwoch: Der verzögerte US-Arbeitsmarktbericht für Januar. Analysten erwarten einen Zuwachs von 70.000 Stellen bei einer stabilen Arbeitslosenquote von 4,4 %.
Freitag: Die US-Verbraucherpreisdaten (CPI).
Jedes Anzeichen einer Arbeitsmarktschwäche oder sinkender Inflation könnte den US-Dollar belasten und Gold neuen Auftrieb geben. Bis dahin dominiert jedoch die Wartehaltung.
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