Silber-Rücksetzer auf 82,65 Dollar: Gewinnmitnahmen und Warten auf US-Einzelhandelsdaten
- Goldpreis Prognose: 75 Prozent Rally! Droht jetzt der Absturz?
- Gold bleibt positiv gestimmt angesichts eines schwächeren USD und der Nachfrage nach sicheren Häfen vor den US-Iran-Gesprächen
- Gold konsolidiert unter 5.200 $ während die Fed-Aussichten geopolitische Risiken ausgleichen
- Gold rückt angesichts geopolitischer Spannungen und USD-Schwäche wieder näher an die Marke von 5.200 $ heran
- Gold steigt aufgrund von Handelskriegsängsten, geopolitischen Risiken und einem schwächeren USD auf ein frisches Monatshoch
- Silberpreis-Prognose: XAG/USD bleibt aufgrund verbesserter Marktsentiment unter 30,00 $

Die Korrektur: Silber gibt im asiatischen Handel um 1,50 % nach und fällt auf 82,65 Dollar – Händler nehmen Gewinne mit.
Der Gegenwind: Bessere US-Verbraucherstimmung stärkt den Dollar und drückt auf die Rohstoffpreise.
Der Ausblick: Der Fokus liegt heute auf den US-Einzelhandelsumsätzen und morgen auf dem Arbeitsmarktbericht.
Nach der jüngsten Rallye legen Silber-Anleger am Dienstag eine Atempause ein. Der Preis (XAG/USD) gab im asiatischen Handel nach und notiert aktuell bei rund 82,65 US-Dollar. Marktbeobachter werten dies als gesunde Konsolidierung: Die Kombination aus einem leicht erholten US-Dollar und Gewinnmitnahmen ("Profit-Taking") drückt den Kurs, während Investoren die Stärke der US-Wirtschaft neu bewerten.
US-Verbraucher überraschen positiv
Ein Grund für die Dollar-Stärke sind die jüngsten Daten zum Verbrauchervertrauen. Der Index der Uni Michigan stieg im Februar überraschend auf 57,3 Punkte (Vormonat: 56,4; Erwartung: 55,0). Bessere Konjunkturdaten stützen den "Greenback", was im Gegenzug Rohstoffe wie Silber, die in Dollar notiert sind, für ausländische Käufer teurer und damit unattraktiver macht.
Geopolitik: Warnung aus Teheran
Trotz der Korrektur bleibt die Absicherung nach unten stabil. Die geopolitische Lage fungiert weiterhin als Sicherheitsnetz für den "Safe Haven" Silber. Zwar bezeichnete Irans Präsident Masoud Pezeshkian die Atomgespräche als "Schritt vorwärts", doch die Rhetorik bleibt scharf: Der iranische Außenminister warnte explizit, dass sein Land US-Stützpunkte im Nahen Osten angreifen werde, sollte es selbst attackiert werden. Solche Drohungen halten die Risikoprämie im Markt aufrecht.
Daten-Fokus: Einzelhandel und Jobs
Der heutige Dienstag steht ganz im Zeichen der US-Einzelhandelsumsätze. Analysten erwarten für Dezember einen Anstieg von 0,4 % (Vormonat: 0,6 %). Doch das eigentliche Highlight folgt am Mittwoch mit dem verzögerten Arbeitsmarktbericht (NFP) für Januar:
Prognose: 70.000 neue Stellen.
Arbeitslosenquote: Stabil bei 4,4 %.
Jedes Anzeichen einer Schwäche am Arbeitsmarkt oder bei den Konsumausgaben könnte die Zinssenkungsfantasie neu entfachen und Silber zurück in die Erfolgsspur bringen.
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