Der US-Abgeordnete Nick Begich hat die Selbstverwahrung von Bitcoin auf der Bitcoin-2026-Konferenz in Las Vegas als „grundlegend für die Prinzipien finanzieller Souveränität, Privatsphäre und persönlicher Freiheit“ bezeichnet. Er argumentierte, dass die Ausarbeitung von Gesetzen zur Förderung der Selbstverwahrung der Kryptoindustrie zugutekomme.
Bei einer Podiumsdiskussion gemeinsam mit Joe Kelly und Zach Herbert stellte Begich einen neu aufgelegten Gesetzesentwurf vor, der mit einer strategischen Bitcoin-Reserve der USA verknüpft ist.
Er erklärte, die Maßnahme bestätige und schütze die rechtmäßige Kontrolle von Einzelpersonen über Bitcoin und andere digitale Vermögenswerte.
„Die Anerkennung, dass die Fähigkeit zur Selbstverwahrung privater Schlüssel grundlegend für finanzielle Souveränität, Privatsphäre und persönliche Freiheit ist“, sagte Begich.
Die Äußerungen stellten die Selbstverwahrung als geschütztes Recht dar, das mit umfassenderen verfassungsrechtlichen und eigentumsrechtlichen Prinzipien verbunden ist. Begich führte aus, dass Regierungen unter fiskalem Druck historisch dazu tendiert hätten, harte Vermögenswerte ins Visier zu nehmen.
„Die Geschichte kann sehr lehrreich sein, wenn es um die Bedeutung der Selbstverwahrung geht“, sagte er und argumentierte, dass Bitcoin, die auf Millionen privater Wallets verteilt sind, deutlich schwerer zu beschlagnahmen seien als Vermögenswerte, die bei wenigen Verwahrstellen konzentriert sind.
Die Aussagen erfolgen vor dem Hintergrund, dass Begich plant, seinen Gesetzentwurf zur strategischen Reserve unter einem neuen Namen erneut einzubringen – dem American Reserves Modernization Act (ARMA). Der Entwurf, der zuvor gemeinsam mit Cynthia Lummis als BITCOIN Act vorgestellt worden war, zielt darauf ab, die von Donald Trump unterzeichnete Anordnung zur Einrichtung einer dauerhaften US-Bitcoin-Reserve gesetzlich zu verankern.
„Wir wollen sicherstellen, dass Bitcoin als das Reservevermögen behandelt wird, das es ist“, sagte Begich.
Der BITCOIN Act zielte darauf ab, den Erwerb von bis zu 1 Million Bitcoin innerhalb von fünf Jahren über haushaltsneutrale Mechanismen anzustoßen und zugleich eine langfristige Verwahrung durch staatliche Stellen vorzuschreiben.
Begich erklärte, die Umbenennung solle die parteiübergreifende Unterstützung ausweiten und die Einstufung von Bitcoin als strategisches Reservevermögen untermauern. Zugleich betonte er, dass ein Eingreifen des Kongresses erforderlich sei, um solche Maßnahmen zu sichern und zu verhindern, dass künftige Regierungen sie wieder rückgängig machen.