WTI hält sich über 70,50 $ - Blick auf Friedensabkommen Russland-Ukraine

Quelle Fxstreet
  • Der WTI-Preis könnte sinken, da die Sorgen über die Angebotsseite nachlassen und der Optimismus über ein mögliches Friedensabkommen zwischen Russland und der Ukraine zunimmt. 
  • Vertreter der Trump-Regierung werden am Dienstag in Saudi-Arabien mit ihren russischen Amtskollegen zusammentreffen. 
  • Die weltweite Ölnachfrage ist auf 103,4 Millionen Barrel pro Tag gestiegen, das sind 1,4 Millionen Barrel pro Tag mehr als im Vorjahr.

Der Preis für Rohöl der Sorte West Texas Intermediate (WTI) erholte sich von den Verlusten des Vortages und notierte am Montag im asiatischen Handel bei 70,60 Dollar pro Barrel. Die Rohölpreise hatten jedoch mit Gegenwind zu kämpfen, da der Optimismus über ein mögliches Friedensabkommen zwischen Russland und der Ukraine die Sorgen über die Versorgungslage verringerte. Die mögliche Aufhebung der Sanktionen gegen Moskau könnte die weltweite Energieversorgung ankurbeln.

BBC-Quellen berichten, dass Beamte der Trump-Regierung am Dienstag in Saudi-Arabien mit ihren russischen Amtskollegen zusammentreffen werden, um über ein mögliches Friedensabkommen zu sprechen. Das Treffen ist ein wichtiger Schritt zur Wiederherstellung der Beziehungen zwischen den USA und Russland nach dem bahnbrechenden Telefongespräch zwischen Präsident Donald Trump und dem russischen Staatschef Wladimir Putin in der vergangenen Woche.

In der Zwischenzeit trugen die Verzögerungen bei der Verhängung von Gegenzöllen durch die USA zur Stabilisierung der Ölpreise bei, da die Anleger optimistischer in Bezug auf mögliche Handelsabkommen wurden. Letzte Woche wies Trump Handels- und Wirtschaftsbeamte an, die gegenseitigen Zölle mit Ländern, die Zölle auf US-Waren erheben, zu bewerten und ihre Empfehlungen bis zum 1. April vorzulegen.

Reuters zitierte Analysten von JPMorgan, die sagten, dass die weltweite Ölnachfrage auf 103,4 Millionen Barrel pro Tag (bpd) gestiegen sei, ein Anstieg von 1,4 Millionen bpd im Vergleich zum Vorjahr. Die Analysten erklärten weiter, dass „die anfänglich schleppende Nachfrage nach Mobilitäts- und Heizstoffen in der zweiten Februarwoche anzog, was darauf hindeutet, dass sich die Lücke zwischen der tatsächlichen und der prognostizierten Nachfrage bald schließen wird“.

Darüber hinaus erklärte der US-Finanzminister Scott Bessent am Freitag gegenüber Fox Business, dass die USA beabsichtigten, die iranischen Ölexporte auf weniger als 10% des derzeitigen Niveaus zu reduzieren, da Präsident Trump seine Kampagne des „maximalen Drucks“ auf Teherans Atomprogramm intensiviere. „Wir sind entschlossen, die iranischen Ölexporte auf das Niveau von 100.000 Barrel pro Tag zu reduzieren, das während Trumps erster Amtszeit erreicht wurde“, sagte Bessent.

Haftungsausschluss: Nur zu Informationszwecken. Die bisherige Performance ist kein verlässlicher Indikator für zukünftige Ergebnisse.
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Silber rutscht nach Rekordhoch auf $93.50 – Gewinnmitnahmen bremsen, Safe-Haven-Faktor stütztXAG/USD fällt in der frühen Asien-Session am Dienstag auf rund $93.60 und gibt nach dem Rekordhoch vom Vortag nach. Auslöser sind vor allem Gewinnmitnahmen; zugleich könnten Safe-Haven-Ströme die Abgaben kurzfristig begrenzen. Der Markt blickt zudem auf die Fed, die im Januar voraussichtlich stillhält; laut CME FedWatch liegt die Wahrscheinlichkeit für eine Zinssenkung später im Monat bei knapp 5%. Der Silberpreis (XAG/USD) gerät am Dienstag in der frühen Asien-Session unter Druck und notiert um $93.60. Nach dem frischen Rekordhoch in der vorherigen Sitzung nehmen Marktteilnehmer Gewinne vom Tisch – ein klassisches Muster nach starken Laufbewegungen. Auf der Unterseite könnte die erhöhte Nachfrage nach sicheren Häfen die Abgaben jedoch zunächst abfedern. Zollkonflikt bleibt Preistreiber – Safe-Haven-Nachfrage als Gegenpol Für Aufmerksamkeit sorgt weiterhin die Eskalation im transatlantischen Handelskonflikt. US-Präsident Donald Trump kündigte am Samstag an, ab February 1 einen zusätzlichen 10% import tariff auf Waren aus Denmark, Norway, Sweden, France, Germany, the Netherlands, Finland und dem United Kingdom (UK) zu erheben – so lange, bis die USA Grönland kaufen dürfen. Auf europäischer Seite werden Gegenmaßnahmen diskutiert. Frankreichs Präsident Emmanuel Macron soll die EU aufgefordert haben, ihre sogenannte „trade bazooka“ zu aktivieren. Darunter fallen potenziell Schritte wie Einschränkungen beim Zugang US-amerikanischer Unternehmen zum EU-Markt oder Exportkontrollen – als Teil eines breiteren Maßnahmenkatalogs. Die Aussicht auf neue Zölle und eine mögliche Gegenreaktion erhöht die Unsicherheit – und genau das stützt traditionell Safe-Haven-Assets wie Silber. Fed: „Higher for longer“ bleibt Gegenwind für zinslose Edelmetalle Gleichzeitig steht der Zinsfaktor im Weg: Die US-Notenbank dürfte den Leitzins auf ihrer Januar-Sitzung unverändert lassen. Laut CME FedWatch ist eine Zinssenkung später im Monat aktuell nur mit knapp 5% eingepreist. Das „higher for longer“-Narrativ stützt tendenziell den US-Dollar und belastet damit zinslose Assets wie Silber – zumindest auf der Marginalseite.
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WTI-Preis steigt leicht auf nahe 79,00 USD, da eine Eskalation des US-Iran-Kriegs die Ölströme bedrohtWest Texas Intermediate (WTI), der US-Rohöl-Benchmark, wird während der frühen europäischen Handelsstunden am Freitag bei rund 79,00 USD gehandelt. Der WTI steuert auf den größten Wochenanstieg seit April zu, da die steigenden Spannungen im Nahen Osten Befürchtungen über eine Unterbrechung der Ölversorgung schüren.
Autor  FXStreet
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