Die Scotiabank-Strategen Shaun Osborne und Eric Theoret verweisen darauf, dass sich der Euro (EUR) vor der Sitzung des Federal Open Market Committee (FOMC) in einer engen Spanne um die mittleren 1,15er-Niveaus bewegt. Die Daten zur Industrieproduktion in der Eurozone hätten kaum Einfluss auf die Stimmung gehabt. Die implizite Volatilität deute darauf hin, dass nur eine moderate Bewegung eingepreist sei. Technisch sehen die Experten eine Pause vor erneuten Verlusten von EUR/USD in Richtung 1,1450 bis 1,1475, falls die Unterstützung bricht.
"Der Euro hält sich vor dem FOMC in einer engen Spanne. Die Industrieproduktion der Eurozone fiel im Juli um 0,1 Prozent gegenüber dem Vormonat und damit etwas weniger stark als der prognostizierte Rückgang von 0,2 Prozent. Die Daten hatten keinen Einfluss auf die EUR-Stimmung."
"Die Overnight-Volatilität des Euro hat leicht angezogen und impliziert eine Break-even-Bewegung im Kassakurs von etwa 50 Pips. Das liegt etwas unter den jüngsten Spitzenwerten und deutet darauf hin, dass die Märkte ein falkenhaftes Fed-Ergebnis weitgehend eingepreist haben könnten."
"Kurzfristige technische Einschätzung zu EUR/USD: Neutral/bärisch - der Kassakurs konsolidiert in einer engen Spanne um die mittleren 1,15er-Niveaus."
"Die kurzfristigen Kursmuster deuten auf eine Pause in der jüngsten Euro-Schwäche hin, bevor es zu erneuten Verlusten kommt."
"Eine Euro-Schwäche unter 1,1515/20 zielt auf einen weiteren Rückgang bis 1,1450/75. Widerstand liegt bei 1,1565/75."