Der US-Dollar (USD) bewegte sich am Mittwoch in einer rückläufigen Spanne und gewann kurz nach der Ankündigung des US-Finanzministeriums, bis zu 6 Milliarden USD an 10- bis 20-jährigen T-Bonds zurückzukaufen, etwas an Tempo. Abgesehen davon blieben die Händler angesichts der anhaltenden Spannungen im Nahen Osten recht skeptisch und richteten ihren Fokus stattdessen auf die bevorstehende Veröffentlichung der US-Inflationsdaten am Freitag.
Der US Dollar Index (DXY) blieb unter der Marke von 99,00 und gab im Tagesverlauf leicht nach, obwohl die Renditen der US-Staatsanleihen entlang der gesamten Kurve wieder anzogen, insbesondere nach der Ankündigung des US-Finanzministeriums. Im Mittelpunkt stehen die Erzeugerpreise, gefolgt von den üblichen Erstanträgen auf Arbeitslosenhilfe, den Verkäufen bestehender Häuser, den Großhandelsbeständen und dem wöchentlichen Bericht der EIA zu den US-Rohölvorräten.
EUR/USD hat seine bullische Tendenz unangefochten beibehalten und ist auf Mehrtageshochs über 1,1650 gestiegen. Es wird allgemein erwartet, dass die EZB ihre Zinsen um 25 Basispunkte anheben wird. Zudem stehen die endgültigen deutschen Inflationsdaten an.
GBP/USD hat die unentschlossene Kursentwicklung vom Dienstag hinter sich gelassen und seinen Aufwärtstrend wieder aufgenommen, wobei das Paar Mehrtageshochs um 1,3570 erreichte. Der RICS-Hauspreisindex wird die einzige Veröffentlichung auf der anderen Seite des Kanals sein.
Für den Abwärtstrend bei USD/JPY gab es keine Erholung, da das Paar die Verluste vom Dienstag ausweitete und die Region um 153,00 bzw. Siebenmonatstiefs erneut testete. Die wöchentlichen Daten zu den ausländischen Anleiheinvestitionen stehen an, gefolgt von einer Rede von BoJ-Mitglied Masu.
AUD/USD hat frische Hochs um 0,7240 erreicht, Niveaus, die zuletzt Anfang Mai gesehen wurden. Als Nächstes steht in Australien die Veröffentlichung der vom Melbourne Institute erfassten Inflationserwartungen der Verbraucher an.
WTI flirtete mit Viermonatshochs nahe der Marke von 97,00 USD pro Barrel, stets vor dem Hintergrund der anhaltenden Zuspitzung der US-Iran-Hormuz-Krise.
Gold hat es geschafft, drei tägliche Verluste in Folge hinter sich zu lassen und den Bereich oberhalb der Marke von 4.400 USD pro Feinunze zurückzuerobern, gestützt durch die leicht schwächere Haltung des US-Dollars, anhaltende geopolitische Nervosität und die allgemeine Vorsicht vor den US-VPI-Daten.