Neuseeländischer Dollar tut sich schwer, an Zugkraft zu gewinnen, da der vorsichtige Ausblick der RBNZ belastet

Quelle Fxstreet
  • NZD/USD handelt am Montag um 0,5880 und damit nach zwei aufeinanderfolgenden Gewinntagen auf Tagessicht praktisch unverändert.
  • Vorsichtige Erwartungen hinsichtlich des geldpolitischen Ausblicks Neuseelands begrenzen die Nachfrage nach dem Kiwi.
  • Die Stärke des US-Arbeitsmarkts begrenzt die Abwärtsbewegung des US-Dollars vor den anstehenden Inflationsdaten.

NZD/USD handelt am Montag zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Artikels um 0,5880 und verzeichnet auf Tagessicht ein moderates Minus von 0,06%, nachdem das Paar zwei aufeinanderfolgende Tage zugelegt hatte. Der neuseeländische Dollar (NZD) tut sich schwer, seine Erholung auszuweiten, da Anleger hinsichtlich des geldpolitischen Ausblicks der Reserve Bank of New Zealand (RBNZ) vorsichtig bleiben.

Die Vorsicht in Bezug auf den Pfad der neuseeländischen Zinssätze belastet den Kiwi weiterhin, obwohl die RBNZ beschlossen hat, ihren Leitzins zum zweiten Mal in Folge anzuheben. Anleger scheinen nur ungern einen aggressiveren geldpolitischen Straffungszyklus einzupreisen, was das Aufwertungspotenzial des NZD begrenzt.

Unterdessen wird die Abwärtsbewegung von NZD/USD durch die zögerliche Entwicklung des US-Dollars (USD) begrenzt, da Anleger ihre Aufmerksamkeit nun auf die anstehenden Inflationsdaten aus den Vereinigten Staaten (US) richten. Diese Zahlen könnten eine wichtige Rolle bei der Gestaltung der Erwartungen hinsichtlich der nächsten geldpolitischen Entscheidungen der Federal Reserve (Fed) spielen.

Die Stärke der jüngsten US-Arbeitsmarktdaten bietet dem Greenback dennoch etwas Unterstützung. Die Nonfarm Payrolls (NFP) stiegen im August um 162.000 und lagen damit deutlich über den Erwartungen von 56.000, während die Arbeitslosenquote unverändert bei 4,1% blieb.

Trotz der robusten Zahlen bleibt der geldpolitische Ausblick in den USA von der Inflationsentwicklung abhängig. Goldman Sachs ist der Ansicht, dass ein moderater Verbraucherpreisindex (CPI) die Fed davon abhalten könnte, die Zinssätze anzuheben, selbst nach der soliden Entwicklung des Arbeitsmarkts im August.

Die anstehenden US-Inflationsdaten stellen daher einen wichtigen Impulsgeber für NZD/USD dar. Anhaltender Inflationsdruck könnte die Erwartungen weiterer geldpolitischer Straffungen der Fed verstärken und den US-Dollar stützen, während schwächere Inflation dem neuseeländischen Dollar etwas Luft verschaffen könnte.

NZD/USD technische Analyse

Chart Analysis NZD/USD


Im Stundenchart notiert NZD/USD bei 0,5878 und bewegt sich mit einer neutralen kurzfristigen Tendenz, da das Paar knapp oberhalb der steigenden Trendlinienunterstützung bei 0,5876 und des einfachen 100-Perioden-Durchschnitts (SMA) um 0,5872 pendelt, während es weiterhin durch den fallenden Trendlinienwiderstand nahe 0,5884 gedeckelt wird. Das Paar konsolidiert unter dem 200-Perioden-SMA bei 0,5902 und der horizontalen Barriere bei 0,5903, was auf eine enge Handelsspanne hindeutet, wobei der Relative Strength Index (RSI) nahe 48 auf ein ausgeglichenes Momentum statt auf einen klaren Richtungsimpuls schließen lässt.

Auf der Oberseite liegt der erste Widerstand am nahegelegenen Trendliniendeckel um 0,5884, gefolgt vom 200-Perioden-SMA bei 0,5902 und dem horizontalen Widerstand bei 0,5903, wobei ein nachhaltiger Ausbruch nötig wäre, um den breiteren Abwärtsdruck zu lindern. Auf der Unterseite liegt die unmittelbare Unterstützung bei der steigenden Trendlinie nahe 0,5876, vor dem 100-Perioden-SMA um 0,5872, wobei ein tieferer Rückgang den horizontalen Boden bei 0,5856 freilegen würde, falls der Verkaufsdruck wieder zunimmt.

(Die technische Analyse dieser Nachricht wurde mit Hilfe eines KI-Tools verfasst. Mehr erfahren.)

Haftungsausschluss: Nur zu Informationszwecken. Die bisherige Performance ist kein verlässlicher Indikator für zukünftige Ergebnisse.
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