Das Währungspaar GBP/USD setzt seine Seitwärtskonsolidierung den zweiten Tag in Folge fort und handelt während der asiatischen Sitzung am Dienstag um die 1,3630-Marke. Der US-Dollar (USD) versucht, seine bescheidene Erholung vom niedrigsten Stand seit dem 14. Mai auszubauen, und wirkt als Gegenwind für das Währungspaar. Das Ausbleiben von Anschlussverkäufen mahnt jedoch bärische Händler zur Vorsicht.
Die gemäßigteren US-Inflationsdaten für Juli verschoben die Markterwartungen in Richtung einer Zinspause bei der anstehenden FOMC-Sitzung am 15. bis 16. September. Händler preisen jedoch weiterhin eine Wahrscheinlichkeit von über 75 % ein, dass die US-Notenbank Federal Reserve (Fed) die Kreditkosten bis zum Jahresende angesichts von Inflationsrisiken durch volatile Rohölpreise mindestens einmal anheben wird. Darüber hinaus stützen die eskalierenden Spannungen zwischen den USA und dem Iran den sicheren Hafen Greenback und begrenzen das Aufwärtspotenzial für das Währungspaar GBP/USD.
In den jüngsten Entwicklungen rund um die Krise im Nahen Osten kündigte Finanzminister Scott Bessent am Montag an, dass die USA eine Kampagne starten, um den Iran von der Weltwirtschaft zu isolieren. Bessent warnte zudem, dass jedes Land, das Geschäfte mit dem Iran macht, mit US-Sanktionen rechnen müsse. Der Sekretär des Obersten Nationalen Sicherheitsrats des Iran, Mohsen Rezaei, hatte erklärt, dass die Islamische Republik alle Ölexporte durch die Straße von Hormus einstellen werde, falls der Wirtschaftskrieg andauere.
Händler scheinen jedoch zögerlich, aggressive bullische Wetten auf den USD einzugehen, und ziehen es vor, auf weitere Hinweise zum künftigen geldpolitischen Kurs der Fed zu warten. Daher wird der Fokus weiterhin auf der Veröffentlichung des US-Preisindex für die persönlichen Konsumausgaben (PCE) am Mittwoch und der Grundsatzrede von Fed-Chef Kevin Warsh auf dem jährlichen Jackson-Hole-Symposium am Freitag liegen. Der Ausblick wiederum wird die USD-Kursdynamik beeinflussen und dem Währungspaar GBP/USD neuen Impuls verleihen.
Das Währungspaar GBP/USD behält oberhalb des 200-Tage-Simple-Moving-Average (SMA) eine bullische kurzfristige Tendenz bei. Ein Durchbruch über die Angebotszone bei 1,3660-1,3665 ist jedoch erforderlich, um den konstruktiven Ausblick zu bestätigen und die Grundlage für weitere Gewinne zu schaffen.
Auf der Unterseite stellt der 200-Tage-SMA bei 1,3431 die primäre strukturelle Unterstützung dar, und ein nachhaltiger Bruch unter diese Zone würde den breiteren konstruktiven Ton untergraben und den Weg für eine tiefere Korrekturphase öffnen.
(Die technische Analyse dieser Nachricht wurde mithilfe eines KI-Tools verfasst. Mehr erfahren.)
Die folgende Tabelle zeigt die prozentuale Veränderung von US-Dollar (USD) gegenüber den aufgeführten Hauptwährungen diese woche. US-Dollar war am stärksten gegenüber dem Japanischer Yen.
| USD | EUR | GBP | JPY | CAD | AUD | NZD | CHF | |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| USD | 0.15% | 0.03% | 0.33% | 0.32% | 0.11% | 0.13% | 0.24% | |
| EUR | -0.15% | -0.13% | 0.09% | 0.16% | -0.04% | -0.02% | 0.09% | |
| GBP | -0.03% | 0.13% | 0.15% | 0.31% | 0.10% | 0.08% | 0.24% | |
| JPY | -0.33% | -0.09% | -0.15% | 0.04% | -0.14% | -0.11% | -0.02% | |
| CAD | -0.32% | -0.16% | -0.31% | -0.04% | -0.16% | -0.15% | -0.07% | |
| AUD | -0.11% | 0.04% | -0.10% | 0.14% | 0.16% | 0.01% | 0.13% | |
| NZD | -0.13% | 0.02% | -0.08% | 0.11% | 0.15% | -0.01% | 0.12% | |
| CHF | -0.24% | -0.09% | -0.24% | 0.02% | 0.07% | -0.13% | -0.12% |
Die Heatmap zeigt die prozentuale Entwicklung der wichtigsten Währungen im Vergleich zueinander. Die Basiswährung wird aus der linken Spalte ausgewählt, während die Notierungswährung aus der oberen Zeile ausgewählt wird. Wenn Sie zum Beispiel US-Dollar aus der linken Spalte auswählen und sich entlang der horizontalen Linie zum Japanischer Yen bewegen, wird die prozentuale Veränderung in der Box als USD (Basis)/JPY (Notierungswährung) angezeigt.