AUD/USD wird zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Berichts am Donnerstag im Bereich von 0,7100 gehandelt und hält sich nach einem stetigen Anstieg von seinen früheren Tiefs nahe den Mehrwochenhochs. Das Paar ist im Tagesverlauf leicht schwächer, da der US-Dollar (USD) etwas Boden gutmacht, doch der übergeordnete Aufwärtstrend bleibt intakt.
Der jüngste australische Arbeitsmarktbericht fiel schwach aus und deutet auf einen Arbeitsmarkt hin, der sich nach Monaten der Widerstandsfähigkeit schneller als erwartet abkühlt. Unterdessen sind die Inflationserwartungen gestiegen. Diese Mischung trübt den Ausblick eher, als dass sie ihn klarer macht.
Für die Reserve Bank of Australia (RBA) sprechen die schwächeren Arbeitsmarktdaten für Geduld, doch hartnäckiger Preisdruck und steigende Erwartungen halten einen Verschärfungsbias weiterhin auf dem Tisch. Der Vorstand beließ den Leitzins auf seiner Sitzung im August bei 4,35% und warnte, dass er ihn anheben könnte, sollten sich die Aufwärtsrisiken für die Inflation verstärken. Diese anhaltend hawkische Tendenz ist mit ein Grund dafür, dass sich der Aussie nahe seinen Hochs gestützt hält.
Der kurzfristige Fokus richtet sich nun auf die am Freitag anstehenden vorläufigen Einkaufsmanagerindizes (PMI) der Vereinigten Staaten (US), die wichtigste noch ausstehende inländische Veröffentlichung in dieser Woche. Die vorherigen Werte lagen allesamt komfortabel im Expansionsbereich, und Händler werden beobachten, ob dieses Momentum anhält.
Auf dem 4-Stunden-Chart notiert AUD/USD bei 0,7115 und behält einen moderat bullishen Bias bei, da es sowohl über dem 20-Perioden Simple Moving Average (SMA) bei 0,7104 als auch über dem 100-Perioden-SMA bei 0,7053 bleibt. Die nahe horizontale Unterstützung bei 0,7103 untermauert diese konstruktive Haltung, während der Relative Strength Index (RSI) um 58 auf leicht positives Momentum hindeutet, ohne in den überkauften Bereich vorzudringen.
Auf der Oberseite liegt der erste Widerstand bei 0,7120, gefolgt von gebündelten Barrieren bei 0,7124 und 0,7132, wo der Kaufdruck nachlassen könnte. Auf der Unterseite bilden der 20-Perioden-SMA bei 0,7104 und die horizontale Untergrenze bei 0,7103 die erste Unterstützungszone, wobei der 100-Perioden-SMA bei 0,7053 den breiteren Aufwärtstrend im Falle eines tieferen Pullbacks stützt.
(Die technische Analyse dieser Nachricht wurde mithilfe eines KI-Tools verfasst. Mehr erfahren.)