EUR/GBP handelt am Dienstag am unteren Ende seiner wöchentlichen Handelsspanne in der Nähe der Preiszone von 0,8540. Da bis zum frühen Mittwoch weder Daten aus der Eurozone noch aus Großbritannien anstehen, wird das Währungspaar ausschließlich von der Stimmung getrieben, angeführt von der anhaltenden Blockade der Straße von Hormus durch den Iran und der Gegenblockade iranischer Häfen durch die Vereinigten Staaten (US).
Zusätzlich zur negativen Stimmung griffen US-Streitkräfte ein unter panamaischer Flagge fahrendes Schiff an, das versuchte, die Straße zu durchqueren.
Das Pfund Sterling handelt mit festerem Ton und hält das Währungspaar damit den zweiten Tag in Folge im Minus.
Am Mittwoch wird der wichtigste Impulsgeber für EUR/GBP der deutsche Harmonisierte Verbraucherpreisindex (HVPI) sein. Am Donnerstag wird das vorläufige Bruttoinlandsprodukt (BIP) des Vereinigten Königreichs (UK) veröffentlicht und liefert einen weiteren Hinweis auf die Richtung des Währungspaares.
Auf dem 4-Stunden-Chart notiert EUR/GBP bei 0,8545 und weist kurzfristig einen leicht bärischen Bias auf, da das Währungspaar sowohl unter dem 100-Perioden Simple Moving Average (SMA) bei 0,8551 als auch unter dem 20-Perioden SMA bei 0,8559 gedeckelt bleibt. Das kurzfristige Momentum ist schwach, wobei der Relative Strength Index (RSI) bei etwa 37 liegt und damit auf anhaltenden Abwärtsdruck hindeutet, auch wenn sich das Währungspaar von überverkauftem Terrain entfernt.
Auf der Oberseite liegt der erste Widerstand bei 0,8547, gefolgt von einer engeren Barriere bei 0,8551, wo ein horizontaler Bereich mit dem 100-Perioden SMA zusammenfällt, bevor der 20-Perioden SMA bei 0,8559 eine stärkere Begrenzung für Erholungsversuche darstellt. Auf der Unterseite wird die unmittelbare Unterstützung bei 0,8544 gesehen, mit einem tieferen Boden bei 0,8541. Ein klarer Bruch unter dieses untere Band würde den Weg für weitere Schwäche kurzfristig ebnen.
(Die technische Analyse dieser Nachricht wurde mit Hilfe eines KI-Tools verfasst. Mehr erfahren.)