USD/CHF handelt am Dienstag mit positiver Tendenz, da der US-Dollar (USD) seine jüngsten Gewinne vor den US-Verbraucherpreisdaten (VPI) am Mittwoch konsolidiert. Die Kursbewegung hat sich nach einem scharfen Rücksetzer von über 0,8200 Ende Juli oberhalb des 50-Tage-Simple Moving Average (SMA) stabilisiert.
Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung notiert das Paar bei rund 0,8113 und baut damit die Gewinne den zweiten Tag in Folge aus. Unterdessen pendelt der US-Dollar-Index (DXY), der den Wert des Greenback gegenüber einem Korb aus sechs wichtigen Währungen abbildet, nach wiederholten Erholungen von 99,50 in den vergangenen Tagen um 99,85.

USD/CHF weist oberhalb des 50-Tage-Simple Moving Average (SMA) bei 0,8067 einen leicht positiven technischen Ton auf, obwohl der 21-Tage-SMA bei 0,8112 die Gewinne begrenzt.
Der 100-Tage-SMA bei 0,7968 stützt die breitere Erholungsstruktur, während der Relative Strength Index (RSI) nahe 52 auf ein ausgeglichenes Momentum hindeutet, nachdem er sich von früheren überkauften Niveaus abgekühlt hat.
Der Moving Average Convergence Divergence (MACD) bleibt im negativen Bereich, was darauf hindeutet, dass das Aufwärtsmomentum nachgelassen hat. Der breitere Ton bleibt jedoch konstruktiv, solange das Paar über dem 50-Tage-SMA bleibt.
Ein nachhaltiger Durchbruch über den 21-Tage-SMA könnte den Weg zu 0,8150 und anschließend zur psychologischen Marke von 0,8200 freimachen. Auf der Unterseite würde ein Rückgang unter den 50-Tage-SMA die psychologische Marke von 0,8000 freilegen. Weitere Verluste könnten den 100-Tage-SMA bei 0,7968 und die horizontale Unterstützung bei 0,7900 in den Fokus rücken.
(Die technische Analyse dieser Geschichte wurde mit Hilfe eines KI-Tools erstellt. Mehr erfahren.)
Inflationäre oder deflationäre Entwicklungen werden erfasst, indem regelmäßig die Preise eines repräsentativen Warenkorbs aus Gütern und Dienstleistungen zusammengezählt und im sogenannten Verbraucherpreisindex (VPI) dargestellt werden. Die entsprechenden VPI-Daten werden monatlich vom US-Arbeitsministerium erhoben und veröffentlicht. Der sogenannte MoM-Wert (Month-over-Month) zeigt dabei die Preisveränderung im Vergleich zum Vormonat. Der VPI ist ein zentraler Indikator zur Einschätzung der Inflationsrate und der Kaufkraftentwicklung. In der Regel wird ein hoher VPI-Wert als positiv (bullish) für den US-Dollar (USD) gewertet, während ein niedriger Wert als negativ (bärisch) gilt.
Mehr lesenNächste Veröffentlichung: Mi Aug. 12, 2026 12:30
Häufigkeit: Monatlich
Prognose: 0.1%
Vorher: -0.4%
Quelle: US Bureau of Labor Statistics
Die US-Notenbank (Fed) verfolgt ein doppeltes Mandat: die Sicherstellung von Preisstabilität und maximaler Beschäftigung. Gemäß diesem Auftrag sollte die Inflation bei etwa 2 % im Jahresvergleich liegen. Doch genau dieser Aspekt stellt seit der Pandemie – die die Weltwirtschaft nachhaltig beeinflusst – die größte Herausforderung für die Zentralbank dar. Der Preisdruck bleibt hoch, da anhaltende Lieferkettenprobleme und Engpässe die Teuerung weiter anheizen. Gleichzeitig verharrt der Verbraucherpreisindex (CPI) auf einem Mehrjahreshoch. Die Fed hat bereits erste Maßnahmen ergriffen, um die Inflation einzudämmen, und wird ihre restriktive Geldpolitik voraussichtlich auch in absehbarer Zukunft beibehalten.