Der Euro bewegt sich gegenüber dem US-Dollar weiter in einer engen Handelsspanne um die Marke von 1,15. Mangels wichtiger Konjunkturdaten aus der Eurozone fehlten zum Wochenstart Impulse, sodass die Gemeinschaftswährung ihre jüngsten Gewinne zunächst konsolidierte, schreiben die Analysten der Scotiabank.
„Der Euro zeigt sich im Tagesverlauf kaum verändert. Aus der Eurozone wurden keine wichtigen Konjunkturdaten veröffentlicht, und das Währungspaar EUR/USD scheint die jüngsten Gewinne im Bereich von 1,15 zunächst zu konsolidieren.“
„Berichten zufolge fließt derzeit netto Kapital in Anleihen der Eurozone, während internationale Investoren ihre Bestände an US-Staatsanleihen reduzieren.“
„Neutral – Der kräftige Anstieg von EUR/USD in der vergangenen Woche kam an einer wichtigen technischen Hürde zum Stillstand – der übergeordneten Abwärtstrendlinie, die den Euro seit seinem Hoch im Januar nach unten begleitet.“
„Aus technischer Sicht sprechen die Signale nach dem insgesamt kräftigen Anstieg in der vergangenen Woche zwar eher für den Euro. Für weiteres Aufwärtspotenzial ist jedoch ein Ausbruch über den Trendwiderstand bei 1,1565 erforderlich. Unterstützung liegt im Bereich von 1,1460 bis 1,1480.“