Das Paar AUD/USD erreicht im frühen europäischen Handel am Montag ein neues Tageshoch, wobei die Bullen nun versuchen, die Intraday-Bewegung über die psychologische Marke von 0,7000 hinaus auszubauen, gestützt durch einen schwächeren US-Dollar (USD).
Trotz einer weiteren Eskalation der Spannungen zwischen den USA und Iran führt eine leichte Verbesserung der globalen Risikostimmung – dargestellt durch eine generell positive Stimmung an den europäischen Aktienmärkten – zu einigen Intraday-Verkäufen rund um den sicheren Hafen Dollar. Dies wiederum hilft dem Paar AUD/USD, nach einem moderaten bärischen Kursrückgang zu Beginn der neuen Woche einige Dip-Käufer anzuziehen.
Eine nennenswerte USD-Abwertung scheint jedoch angesichts anhaltender geopolitischer Unsicherheiten und wieder auflebender hawkischer Erwartungen an die US-Notenbank (Fed) schwer erreichbar. Tatsächlich führten die USA die neunte Nacht in Folge Angriffe gegen den Iran durch, während Letzterer ballistische Raketen und Einweg-Angriffs-Drohnen auf US-Verbündete in der Region abfeuerte. Dies erhöht das Risiko eines breiteren regionalen Konflikts.
Darüber hinaus stützen die erneuten Feindseligkeiten zwischen den USA und Iran sowie die Schließung der Straße von Hormus die erhöhten Rohölpreise. Dies wiederum belebt inflationsbedingte Sorgen und bestätigt die Marktwetten, dass die US-Notenbank die Kreditkosten bis Ende dieses Jahres anheben wird. Der Ausblick wirkt als Rückenwind für die Renditen von US-Staatsanleihen und sollte weitere USD-Verluste begrenzen.
Der australische Dollar (AUD) hingegen erhält Unterstützung durch die relativ hawkische Haltung der Reserve Bank of Australia (RBA) und stabile Wirtschaftsdaten aus China. Die Bullen im AUD/USD könnten jedoch darauf verzichten, aggressive Wetten einzugehen, und sich dafür entscheiden, weitere Entwicklungen rund um die Nahost-Krise abzuwarten, da am Montag keine relevanten US-Wirtschaftsdaten veröffentlicht werden.
Die folgende Tabelle zeigt die prozentuale Veränderung von US-Dollar (USD) gegenüber den aufgeführten Hauptwährungen heute. US-Dollar war am stärksten gegenüber dem Kanadischer Dollar.
| USD | EUR | GBP | JPY | CAD | AUD | NZD | CHF | |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| USD | 0.00% | -0.12% | -0.02% | 0.03% | -0.24% | -0.22% | -0.05% | |
| EUR | -0.01% | -0.09% | -0.02% | 0.00% | -0.24% | -0.23% | -0.06% | |
| GBP | 0.12% | 0.09% | 0.09% | 0.12% | -0.13% | -0.12% | 0.03% | |
| JPY | 0.02% | 0.02% | -0.09% | 0.05% | -0.22% | -0.17% | -0.05% | |
| CAD | -0.03% | -0.01% | -0.12% | -0.05% | -0.26% | -0.21% | -0.10% | |
| AUD | 0.24% | 0.24% | 0.13% | 0.22% | 0.26% | 0.04% | 0.20% | |
| NZD | 0.22% | 0.23% | 0.12% | 0.17% | 0.21% | -0.04% | 0.13% | |
| CHF | 0.05% | 0.06% | -0.03% | 0.05% | 0.10% | -0.20% | -0.13% |
Die Heatmap zeigt die prozentuale Entwicklung der wichtigsten Währungen im Vergleich zueinander. Die Basiswährung wird aus der linken Spalte ausgewählt, während die Notierungswährung aus der oberen Zeile ausgewählt wird. Wenn Sie zum Beispiel US-Dollar aus der linken Spalte auswählen und sich entlang der horizontalen Linie zum Japanischer Yen bewegen, wird die prozentuale Veränderung in der Box als USD (Basis)/JPY (Notierungswährung) angezeigt.