Das Paar USD/JPY bleibt in der ersten Hälfte der europäischen Sitzung am Dienstag unter Druck. Interventionsrisiken stützen den japanischen Yen (JPY) und wirken als Gegenwind für die Kassapreise angesichts eines schwächeren US-Dollars (USD). Die Kassapreise bleiben jedoch nahe einem Vierjahrzehnt-Hoch, das Anfang dieses Monats erreicht wurde, während Händler auf die US-Verbraucherpreisdaten und die erste Kongressanhörung von Kevin Warsh von der Federal Reserve (Fed) warten.
Unterdessen untergräbt die weiterhin große Zinsdifferenz zwischen Japan und anderen wichtigen Volkswirtschaften, einschließlich der USA, den JPY angesichts wirtschaftlicher Sorgen aufgrund der Krise im Nahen Osten. Zudem begrenzen die eskalierenden Spannungen zwischen den USA und Iran sowie die steigenden Fed-Zinserwartungen, ausgelöst durch erneute Inflationsängste infolge der Schließung der Straße von Hormus, die Verluste des USD und rechtfertigen eine gewisse Vorsicht, bevor man auf fallende Kurse beim USD/JPY-Paar setzt.
Aus technischer Sicht bleiben die Kassapreise zwischen zwei sich konvergierenden Trendlinien eingeschlossen, die auf dem 4-Stunden-Chart ein symmetrisches Dreieck bilden. Vor dem Hintergrund einer starken Rallye vom monatlichen Tief im Mai könnte das genannte Dreieck als bullische Konsolidierungsphase vor dem nächsten Aufwärtsimpuls eingestuft werden. Zudem zeigte ein korrigierender Rücksetzer Anfang dieses Monats eine Widerstandsfähigkeit unterhalb des 200-Perioden Exponential Moving Average (EMA) auf dem 4-Stunden-Chart.
Unterdessen sind die Momentum-Indikatoren relativ verhalten. Tatsächlich pendelt der Relative Strength Index (RSI) nahe einem neutralen Wert von 52, und der Moving Average Convergence Divergence (MACD) ist leicht positiv nahe der Nulllinie, was eher auf eine vorsichtige Aufwärtsstimmung als auf eine impulsive Rallye hindeutet. Daher ist es ratsam, auf einen Ausbruch über den Dreiecks-Widerstand bei etwa 162,55-162,60 zu warten, bevor man sich auf eine weitere Aufwertung des USD/JPY-Paares positioniert.
Auf der Unterseite bilden der jüngste Schlusskurs bei 162,10-162,00 erste intraday Unterstützungen, gefolgt von der ansteigenden Trendlinienuntergrenze bei 161,60 und dem 200-Perioden EMA, der nahe 161,15 liegt. Ein überzeugender Bruch und eine Annahme unterhalb letzterer wären erforderlich, um eine tiefere Korrekturphase beim USD/JPY-Paar anzuzeigen. Dennoch deutet das breitere technische Setup darauf hin, dass der Aufwärtstrend trotz der jüngsten Konsolidierung intakt bleibt.
(Die technische Analyse dieser Meldung wurde mit Hilfe eines KI-Tools erstellt. Mehr erfahren.)
Die folgende Tabelle zeigt die prozentuale Veränderung von Japanischer Yen (JPY) gegenüber den aufgeführten Hauptwährungen heute. Japanischer Yen war am stärksten gegenüber dem US-Dollar.
| USD | EUR | GBP | JPY | CAD | AUD | NZD | CHF | |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| USD | -0.16% | -0.20% | -0.15% | -0.45% | -0.35% | -0.83% | -0.27% | |
| EUR | 0.16% | -0.03% | 0.04% | -0.29% | -0.18% | -0.66% | -0.10% | |
| GBP | 0.20% | 0.03% | 0.07% | -0.24% | -0.13% | -0.63% | -0.06% | |
| JPY | 0.15% | -0.04% | -0.07% | -0.31% | -0.23% | -0.71% | -0.16% | |
| CAD | 0.45% | 0.29% | 0.24% | 0.31% | 0.09% | -0.38% | 0.17% | |
| AUD | 0.35% | 0.18% | 0.13% | 0.23% | -0.09% | -0.48% | 0.10% | |
| NZD | 0.83% | 0.66% | 0.63% | 0.71% | 0.38% | 0.48% | 0.56% | |
| CHF | 0.27% | 0.10% | 0.06% | 0.16% | -0.17% | -0.10% | -0.56% |
Die Heatmap zeigt die prozentuale Entwicklung der wichtigsten Währungen im Vergleich zueinander. Die Basiswährung wird aus der linken Spalte ausgewählt, während die Notierungswährung aus der oberen Zeile ausgewählt wird. Wenn Sie zum Beispiel Japanischer Yen aus der linken Spalte auswählen und sich entlang der horizontalen Linie zum US-Dollar bewegen, wird die prozentuale Veränderung in der Box als JPY (Basis)/USD (Notierungswährung) angezeigt.