Der Kanadische Dollar (CAD) notiert während der europäischen Handelssitzung am Dienstag gegenüber seinen wichtigsten Währungspartnern, mit Ausnahme der Antipoden, höher. Das Währungspaar USD/CAD fällt zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Berichts um 0,25 % auf etwa 1,4120, da der Loonie im Zuge der verbesserten Attraktivität von Währungen aus Volkswirtschaften wie Kanada, die Netto-Ölexporteure sind, zulegt.
Die US-Wirtschaft ist ebenfalls ein Nettoenergieexporteur, doch der US-Dollar steht vor der Veröffentlichung der Verbraucherpreisindex-Daten (CPI) für Juni um 12:30 GMT unter Verkaufsdruck.
Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung notiert der WTI-Ölpreis 2,73 % höher bei etwa 80,00 USD, dem höchsten Stand seit fast einem Monat. Die Ölpreise sind deutlich gestiegen, nachdem US-Präsident Donald Trump erklärt hat, dass Washington der rechtmäßige Empfänger von Mautgebühren in der Nähe der Straße von Hormus sei.
Auf der heimischen Bühne warten die Investoren auf die geldpolitische Entscheidung der Bank of Canada (BoC) am Mittwoch, bei der erwartet wird, dass die Zinssätze unverändert bei 2,25 % bleiben. Die Anleger werden auf Kommentare zum Ausblick für Inflation und Wirtschaft achten.
Unterdessen notiert der US-Dollar-Index (DXY), der den Wert des Greenbacks gegenüber sechs wichtigen Währungen misst, 0,1 % niedriger bei etwa 101,18.

Bias: USD/CAD notiert niedriger bei rund 1,4120 und behält eine leicht bärische kurzfristige Tendenz bei, da es durch den 20-Tage-Exponentiellen gleitenden Durchschnitt (EMA) bei 1,4136 gedeckelt bleibt.
Momentum: Die Kursentwicklung liegt knapp unter diesem dynamischen Widerstand, was auf eine Konsolidierungsphase nach dem jüngsten Pullback hindeutet, während der Relative Strength Index (RSI) bei etwa 52 auf dem Tageschart ein neutrales Momentum anzeigt und keine starke Richtungsüberzeugung erkennen lässt.
Widerstand: Auf der Oberseite liegt der unmittelbare Widerstand beim 20-Tage-EMA bei 1,4136, und ein Tagesschlusskurs über dieser Barriere würde den aktuellen Abwärtsdruck verringern und den Weg für eine konstruktivere Erholung ebnen. Darüber hinaus stellt das Jahreshoch bei etwa 1,4248 die bedeutende Barriere dar.
Unterstützung: Auf der Unterseite könnte das Paar seinen Rückgang in Richtung des Tiefs vom 18. Juni bei 1,4095 ausweiten; darunter könnte das Abwärtsmomentum zunehmen und das Paar könnte auf die psychologische Marke von 1,4000 fallen.
(Die technische Analyse dieser Meldung wurde mit Hilfe eines KI-Tools erstellt. Mehr erfahren.)
Die Bank of Canada (BoC) gibt ihre Zinsentscheidungen am Ende jeder ihrer acht geplanten Sitzungen im Jahr bekannt. Hält die BoC die Inflation für zu hoch (hawkish), hebt sie die Zinsen an, um gegenzusteuern. Das wirkt sich in der Regel positiv auf den kanadischen Dollar (CAD) aus, da höhere Zinsen ausländisches Kapital anziehen. Umgekehrt senkt die BoC die Zinsen, wenn sie erwartet, dass die Inflation unter das Ziel fällt (dovish). Ziel ist es dann, die kanadische Wirtschaft zu stimulieren und die Inflation wieder in Richtung Zielwert zu bringen. Das belastet jedoch meist den CAD, da geringere Zinsen den Zufluss ausländischen Kapitals verringern.
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Quelle: Bank of Canada