USD/CAD Kursprognose: Weitere Korrektur zum 20-Tage-EMA könnte Kaufgelegenheit schaffen

Quelle Fxstreet
  • USD/CAD notiert verhalten bei rund 1,4175, da der US-Dollar unter Verkaufsdruck steht.
  • Händler reduzieren hawkische Fed-Wetten nach Veröffentlichung der schwachen US-NFP-Daten für Juni.
  • Niedrigere Ölpreise halten den Kanadischen Dollar weiterhin unter Druck.

Das Währungspaar USD/CAD zeigt während der europäischen Handelssitzung am Freitag eine verhaltene Performance nahe 1,4175. Das Loonie-Paar gibt leicht nach, da der US-Dollar (USD) aufgrund nachlassender hawkischer Erwartungen an die Federal Reserve (Fed) unter Verkaufsdruck gerät.

Im europäischen Handel notiert der US-Dollar-Index (DXY), der den Wert des Greenback gegenüber sechs wichtigen Währungen abbildet, 0,14 % tiefer bei rund 100,70.

Schwache US Nonfarm Payrolls (NFP) Daten für Juni zwangen die Händler, ihre hawkischen Zinserwartungen an die Fed zu überdenken. Die Daten zeigten am Donnerstag, dass die Wirtschaft im Juni 57.000 neue Stellen geschaffen hat, weniger als die geschätzten 110.000.

In Zukunft werden sich die Investoren auf die US ISM Services PMI-Daten für Juni konzentrieren, die am Freitag veröffentlicht werden.

Auf der Seite des Kanadischen Dollars (CAD) bleibt die Währung unter Druck, da die Ölpreise auf das Niveau vor dem Nahostkrieg zurückgekehrt sind, zumal Kanada ein Nettoöl-Exporteur ist. Die Ölpreise stehen unter Druck, da Oman Fortschritte in indirekten Gesprächen zwischen den USA und Iran vermeldet hat.

USD/CAD technische Analyse

USD/CAD gibt leicht nach auf rund 1,4179, hält jedoch eine klare bullishe Tendenz, da der Kurs über dem 20-Tage- und 50-Tage-Exponentiell Gleitenden Durchschnitt (EMA) liegt. Der 20-Tage-EMA bei 1,4108 und der 50-Tage-EMA bei 1,3965 stützen den zugrundeliegenden Aufwärtstrend, während der Relative Strength Index (14), der knapp unter der überkauften Zone um 70 pendelt, auf anhaltende, aber überdehnte Aufwärtsdynamik hinweist.

Auf der Unterseite könnte das Paar seine Korrektur bis zum 20-Tage-EMA bei rund 1,4110 ausweiten, da der US-Dollar unter Druck steht. Da der übergeordnete Ausblick bullisch ist, sind die Chancen hoch, dass die Korrekturbewegung in der Nähe des 20-Tage-EMA eine Kaufgelegenheit für Investoren bietet. Auf der Oberseite könnte das Paar an Stärke gewinnen, wenn es gelingt, das Hoch vom 24. Juni bei 1,4248 zu überwinden; darüber könnte das Paar seine Aufwärtsbewegung in Richtung 1,4300 ausdehnen.

(Die technische Analyse dieser Story wurde mit Hilfe eines KI-Tools erstellt.)

Wirtschaftsindikator

Beschäftigung außerhalb der Landwirtschaft

Der Arbeitsmarktbericht der USA wird monatlich vom Bureau of Labor Statistics (BLS) veröffentlicht und enthält unter anderem die Nonfarm Payrolls – die Zahl der im Vormonat neu geschaffenen Stellen außerhalb der Landwirtschaft. Diese Kennzahl ist ein zentraler Indikator für die wirtschaftliche Lage in den USA und kann erhebliche Marktbewegungen auslösen. Die monatlichen Veränderungen sind oft volatil und unterliegen regelmäßig nachträglichen Korrekturen, die ebenfalls bedeutende Auswirkungen auf die Finanzmärkte haben können. Zwar gilt ein hoher Beschäftigungszuwachs in der Regel als positiv (bullish) für den US-Dollar (USD), ein schwacher Zuwachs als negativ (bärisch) – doch wird die Marktreaktion nicht allein von der Hauptzahl bestimmt. Auch Revisionsdaten der Vormonate und die Entwicklung der Arbeitslosenquote spielen eine wichtige Rolle bei der Gesamtbewertung durch den Markt.

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Letzte Veröffentlichung: Do Juli 02, 2026 12:30

Häufigkeit: Monatlich

Aktuell: 57Tsd

Prognose: 110Tsd

Vorher: 172Tsd

Quelle: US Bureau of Labor Statistics

Der monatliche Arbeitsmarktbericht der USA gilt als der wichtigste Wirtschaftsindikator für Devisenhändler. Er wird am ersten Freitag nach dem Berichtsmonat veröffentlicht. Die Veränderung der Anzahl der Stellen steht in einem engem Zusammenhang mit der Gesamtleistung der Wirtschaft und wird von den politischen Entscheidungsträgern überwacht. Vollbeschäftigung ist eines der Mandate der Federal Reserve, und sie berücksichtigt die Entwicklungen auf dem Arbeitsmarkt bei der Festlegung ihrer Politik, was sich wiederum auf die Währungen auswirkt. Trotz mehrerer Frühindikatoren, die die Schätzungen beeinflussen, neigen die Nonfarm Payrolls dazu, die Märkte zu überraschen und erhebliche Volatilität auszulösen. Sollte das tatsächliche Ergebnis den Konsens übertreffen, ist dies für den USD tendenziell bullish.

Haftungsausschluss: Nur zu Informationszwecken. Die bisherige Performance ist kein verlässlicher Indikator für zukünftige Ergebnisse.
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