Das Paar AUD/USD stieg am Donnerstag in die Nähe des Bereichs von 0,6930, da der US-Dollar (USD) nach schwächeren als erwarteten US-Arbeitsmarktdaten unter Druck geriet. Das Paar legte zu, da Investoren ihre Erwartungen an weitere Straffungen der Federal Reserve (Fed) reduzierten, obwohl schwächere australische Handelszahlen den Aufwärtsspielraum des Aussie begrenzten.
Der Bericht zu den US Nonfarm Payrolls (NFP) zeigte, dass die US-Wirtschaft im Juni nur 57.000 Stellen schuf, deutlich unter den Erwartungen von rund 110.000. Die Zahl für Mai wurde zudem von zuvor gemeldeten 172.000 auf 129.000 nach unten revidiert, was die Anzeichen für eine abkühlende Einstellungstätigkeit verstärkt. Trotz der schwächeren Schlagzeile fiel die Arbeitslosenquote unerwartet von 4,3% auf 4,2%, wobei der Rückgang teilweise durch einen Rückgang der Erwerbsbeteiligung auf 61,5% ausgeglichen wurde.
Die Lohnzahlen blieben stabil, mit einem Anstieg der durchschnittlichen Stundenlöhne um 0,3% MoM im Juni auf 37,64 USD, während das jährliche Lohnwachstum bei 3,5% lag. Die durchschnittliche Arbeitswoche blieb unverändert bei 34,3 Stunden, was darauf hindeutet, dass die Arbeitsnachfrage zwar langsamer wird, aber nicht zusammenbricht.
Weitere Arbeitsmarktdaten deuteten ebenfalls auf einen robusten Arbeitsmarkt hin. Die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe sanken in der Woche bis zum 27. Juni auf 215.000 und lagen damit unter den Erwartungen, während die fortlaufenden Anträge leicht auf 1,814 Millionen stiegen. Die Zahlen deuten darauf hin, dass Entlassungen begrenzt bleiben, obwohl Unternehmen bei Neueinstellungen vorsichtiger zu sein scheinen.
Der schwächere Payroll-Bericht drückte die Renditen von US-Staatsanleihen und belastete den Greenback, wobei der US Dollar Index in Richtung des Bereichs von 100,70 fiel. Niedrigere US-Renditen unterstützen in der Regel höher rentierliche Währungen wie den Australischen Dollar, was AUD/USD trotz Schwäche in den australischen Daten eine Erholung ermöglichte.
Im 4-Stunden-Chart notiert AUD/USD bei 0,6930. Das Paar wird durch den 20-Perioden Simple Moving Average (SMA) um 0,6895 und eine Reihe nahegelegener horizontaler Unterstützungen gestützt, was auf einen leicht konstruktiven Ton hindeutet, bleibt jedoch unter dem 100-Perioden SMA bei 0,6972 gedeckelt. Der horizontale Widerstand bei 0,6944 bildet die erste obere Barriere vor dem mittelfristigen Durchschnitt, während der Relative Strength Index (RSI) nahe 61 ein festes, aber nicht extremes bullisches Momentum zeigt, das weitere Versuche, das Angebot über dem Kurs zu testen, begünstigen könnte, falls 0,6944 überwunden wird.
Auf der Unterseite liegt die erste Unterstützung bei 0,6916, gefolgt von 0,6903 und dem 20-Perioden SMA bei 0,6895, mit einer tieferen Auffangzone bei 0,6883. Auf der Oberseite würde ein Durchbruch über 0,6944 den 100-Perioden SMA bei 0,6972 als nächsten wichtigen Widerstand freilegen, und nur eine nachhaltige Bewegung über dieses Niveau würde den Weg für eine ausgeprägtere bullische Ausdehnung auf kurze Sicht öffnen.
(Die technische Analyse dieser Story wurde mit Hilfe eines KI-Tools erstellt.)