Kit Juckes von der französischen Großbank Societe Generale verweist darauf, dass die jüngsten geldpolitischen Schritte der G10-Notenbanken, darunter auch eine Zinserhöhung der Bank of Japan, keine größeren Bewegungen an den Devisenmärkten ausgelöst haben. Nach seiner Einschätzung würden Short-Positionen im Währungspaar USD/JPY von einem taubenhaften Ausgang der Fed-Sitzung profitieren. Die Strategie basiert auf der Erwartung, dass die unterschiedlichen geldpolitischen Entwicklungen sowie eine mögliche vorsichtigere Haltung der US-Notenbank den USD/JPY-Kurs in den kommenden Wochen belasten könnten.
„Short-Positionen in USD/JPY und USD/SEK sollten sich im Falle eines taubenhaften Ergebnisses auszahlen; weitere Schwäche des Euro dürfte sich dagegen bei überraschend restriktiven Signalen fortsetzen.“