USD/JPY Kursprognose: Steigt weiter über 160,00, da Spannungen im Nahen Osten den JPY belasten

Quelle Fxstreet
  • USD/JPY gewinnt nach dem nächtlichen Pullback von einem Einmonatshoch wieder an positiver Dynamik.
  • Spannungen im Nahen Osten schwächen den JPY und stützen die Kassakurse angesichts der wiederbelebten USD-Nachfrage.
  • Das gemischte technische Setup rechtfertigt Vorsicht, bevor man sich auf eine weitere Aufwertung positioniert.

Die USD/JPY-Paarung zieht im asiatischen Handel am Freitag neue Käufer an und entfernt sich von einem am Vortag erreichten Eine-Woche-Tief. Die Kassakurse handeln derzeit im Bereich von 160,25-160,30, was einem Tagesplus von fast 0,25 % entspricht, und bleiben damit in Schlagdistanz zum höchsten Stand seit Ende April.

Die USA und der Iran senden weiterhin gemischte und widersprüchliche Signale bezüglich eines möglichen Friedensabkommens, was den jüngsten Optimismus dämpft und den japanischen Yen (JPY) angesichts der wirtschaftlichen Risiken durch den Nahostkonflikt belastet. Zudem beleben anhaltende geopolitische Unsicherheiten zusammen mit hawkischen Erwartungen an die US-Notenbank (Fed) die Nachfrage nach dem US-Dollar (USD) und verleihen der USD/JPY-Paarung zusätzliche Unterstützung.

Spekulationen, dass die japanischen Behörden erneut eingreifen könnten, um die heimische Währung zu stützen, könnten die JPY-Bären davon abhalten, aggressive Wetten zu platzieren. Anleger könnten sich zudem vor der entscheidenden zweitägigen geldpolitischen Sitzung der Bank of Japan (BoJ) am 15. und 16. Juni an die Seitenlinie zurückziehen. Dies rechtfertigt wiederum Vorsicht, bevor man sich auf eine Ausweitung des in den letzten etwa einem Monat etablierten Aufwärtstrends positioniert.

Aus technischer Sicht zeigte der nächtliche korrigierende Rückgang unter dem 100-Perioden Simple Moving Average (SMA) auf der 4-Stunden-Chart eine gewisse Widerstandsfähigkeit. Die anschließende Aufwärtsbewegung begünstigt die USD/JPY-Bullen und deutet darauf hin, dass der Weg des geringsten Widerstands für die Kassakurse weiterhin nach oben führt. Gemischte Momentum-Indikatoren deuten jedoch eher auf nachlassenden Aufwärtsdruck als auf eine entscheidende bärische Umkehr hin, was Vorsicht vor weiteren Positionierungen für Gewinne gebietet.

Der Relative Strength Index (RSI) pendelt um die neutrale 50er-Marke, und der Moving Average Convergence Divergence (MACD) bewegt sich leicht im negativen Bereich. Dennoch dürfte jeder korrigierende Pullback zunächst beim 100-Perioden-SMA um 159,68 Unterstützung finden. Solange USD/JPY diese zugrundeliegende Unterstützungszone verteidigt, werden Rücksetzer wahrscheinlich Käufer anziehen. Ein überzeugender Bruch unter diese Pivot-Marke wäre erforderlich, um den vorherrschenden Aufwärtstrend zu neutralisieren.

(Die technische Analyse dieser Meldung wurde mit Hilfe eines KI-Tools erstellt.)

USD/JPY 4-Stunden-Chart

Chartanalyse USD/JPY

Japanischer Yen - letzte 30 Tage

Die folgende Tabelle zeigt die prozentuale Veränderung von Japanischer Yen (JPY) gegenüber den aufgeführten Hauptwährungen letzte 30 tage. Japanischer Yen war am stärksten gegenüber dem Australischer Dollar.

USD EUR GBP JPY CAD AUD NZD CHF
USD 1.45% 0.95% 1.76% 2.04% 2.87% 2.20% 1.94%
EUR -1.45% -0.50% 0.22% 0.57% 1.46% 0.79% 0.47%
GBP -0.95% 0.50% 0.69% 1.08% 1.87% 1.24% 0.95%
JPY -1.76% -0.22% -0.69% 0.35% 1.18% 0.47% 0.21%
CAD -2.04% -0.57% -1.08% -0.35% 0.83% 0.12% -0.12%
AUD -2.87% -1.46% -1.87% -1.18% -0.83% -0.66% -0.94%
NZD -2.20% -0.79% -1.24% -0.47% -0.12% 0.66% -0.29%
CHF -1.94% -0.47% -0.95% -0.21% 0.12% 0.94% 0.29%

Die Heatmap zeigt die prozentuale Entwicklung der wichtigsten Währungen im Vergleich zueinander. Die Basiswährung wird aus der linken Spalte ausgewählt, während die Notierungswährung aus der oberen Zeile ausgewählt wird. Wenn Sie zum Beispiel Japanischer Yen aus der linken Spalte auswählen und sich entlang der horizontalen Linie zum US-Dollar bewegen, wird die prozentuale Veränderung in der Box als JPY (Basis)/USD (Notierungswährung) angezeigt.

Haftungsausschluss: Nur zu Informationszwecken. Die bisherige Performance ist kein verlässlicher Indikator für zukünftige Ergebnisse.
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