USD/INR handelt am Dienstag leicht niedriger, belastet durch einen moderaten Pullback beim US-Dollar (USD), wobei das Abwärtspotenzial begrenzt bleibt, da anhaltende geopolitische Spannungen weiterhin auf die indische Rupie (INR) drücken. Das Paar zieht sich nach dem Test eines neuen Rekordhochs von 95,40 am Montag zurück und notiert zum Zeitpunkt der Veröffentlichung bei etwa 95,12, was einem Tagesverlust von rund 0,12 % entspricht.
Der Krieg im Nahen Osten bleibt ein wesentlicher Belastungsfaktor für Schwellenländerwährungen wie die INR. Händler suchen angesichts der erhöhten globalen Unsicherheit Sicherheit im USD.
Gleichzeitig trägt Indiens starke Abhängigkeit von Energieimporten zum Abwärtsdruck auf die Rupie bei. Das Land importiert über 80 % seines Rohölbedarfs, wobei ein erheblicher Anteil der Lieferungen durch die Straße von Hormus erfolgt.
Da Brent-Rohöl angesichts anhaltender Angebotsstörungen nahe 110 US-Dollar pro Barrel notiert, treibt die steigende Importrechnung die starke Nachfrage nach US-Dollar von inländischen Käufern an.
Das makroökonomische Umfeld verschärft den Druck zusätzlich, da höhere Rohölpreise die Inflation antreiben und das Wachstum verlangsamen. Dies hat die Erwartungen an kurzfristige Zinssenkungen weltweit reduziert, hält die Anleiherenditen auf hohem Niveau und macht Schwellenländeranlagen für ausländische Investoren weniger attraktiv.
Ausländische Investoren haben ihre Positionen in indischen Aktien angesichts eines schwächeren Risikoappetits weiter reduziert. Ausländische Portfolioinvestoren (FPIs) haben in den ersten vier Monaten des Jahres 2026 über 20 Milliarden USD aus indischen Aktien abgezogen, wobei fast 19 Milliarden USD dieser Abflüsse seit Beginn des Iran-Kriegs verzeichnet wurden.
Mit Blick auf die Zukunft dürfte USD/INR unterstützt bleiben, solange die Ölpreise hoch bleiben, die ausländischen Abflüsse anhalten und der US-Dollar fest bleibt.
Die folgende Tabelle zeigt die prozentuale Veränderung von US-Dollar (USD) gegenüber den aufgeführten Hauptwährungen heute. US-Dollar war am stärksten gegenüber dem Japanischer Yen.
| USD | EUR | GBP | JPY | CAD | AUD | NZD | CHF | |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| USD | -0.11% | -0.17% | 0.30% | -0.10% | -0.22% | -0.28% | -0.15% | |
| EUR | 0.11% | -0.07% | 0.41% | -0.02% | -0.13% | -0.18% | -0.03% | |
| GBP | 0.17% | 0.07% | 0.49% | 0.04% | -0.06% | -0.10% | 0.04% | |
| JPY | -0.30% | -0.41% | -0.49% | -0.41% | -0.53% | -0.57% | -0.42% | |
| CAD | 0.10% | 0.02% | -0.04% | 0.41% | -0.11% | -0.17% | -0.02% | |
| AUD | 0.22% | 0.13% | 0.06% | 0.53% | 0.11% | -0.04% | 0.10% | |
| NZD | 0.28% | 0.18% | 0.10% | 0.57% | 0.17% | 0.04% | 0.14% | |
| CHF | 0.15% | 0.03% | -0.04% | 0.42% | 0.02% | -0.10% | -0.14% |
Die Heatmap zeigt die prozentuale Entwicklung der wichtigsten Währungen im Vergleich zueinander. Die Basiswährung wird aus der linken Spalte ausgewählt, während die Notierungswährung aus der oberen Zeile ausgewählt wird. Wenn Sie zum Beispiel US-Dollar aus der linken Spalte auswählen und sich entlang der horizontalen Linie zum Japanischer Yen bewegen, wird die prozentuale Veränderung in der Box als USD (Basis)/JPY (Notierungswährung) angezeigt.