GBP/USD schwächt sich ab, da Fed und BoE zur Vorsicht mahnen, Geopolitik stärkt den US-Dollar

Quelle Fxstreet
  • Das Pfund Sterling schwächt sich gegenüber dem US-Dollar angesichts der Vorsicht der Zentralbanken ab.
  • Anleger erwarten, dass sowohl die Fed als auch die BoE die Zinsen unverändert lassen.
  • Energie- und geopolitische Unsicherheiten befeuern weiterhin Inflationssorgen.

GBP/USD handelt am Dienstag tiefer und notiert zum Zeitpunkt der Abfassung bei rund 1,3490, ein Tagesverlust von 0,33 %, da Anleger ihre Positionen vor den wichtigen geldpolitischen Entscheidungen der Federal Reserve (Fed) und der Bank of England (BoE) später in dieser Woche reduzieren.

Das Pfund Sterling (GBP) steht unter Verkaufsdruck angesichts der Unsicherheit bezüglich des geldpolitischen Ausblicks der BoE. Es wird allgemein erwartet, dass die Zentralbank ihren Leitzins unverändert bei 3,75 % belässt, wobei eine große Mehrheit dafür ist, da die jüngsten Kerninflationsdaten aus Großbritannien Anzeichen einer Abschwächung gezeigt haben. Dennoch werden die Entscheidungsträger voraussichtlich weiterhin auf Aufwärtsrisiken für die Inflation hinweisen, insbesondere aufgrund anhaltender Spannungen auf den globalen Energiemärkten.

BoE-Gouverneur Andrew Bailey erklärte kürzlich bei einer Veranstaltung des Internationalen Währungsfonds (IWF), dass keine Eile bestehe, die Geldpolitik anzupassen, und betonte das hohe Maß an Unsicherheit hinsichtlich des wirtschaftlichen Ausblicks und der Übertragung von Energieschocks auf die britische Wirtschaft.

Auf US-Seite bleibt der US-Dollar (USD) relativ unterstützt, wobei der US Dollar Index (DXY) leicht zulegt, während die Märkte auf die Entscheidung der Fed warten. Es wird erwartet, dass die Zentralbank die Zinssätze im Bereich von 3,5 % bis 3,75 % zum vierten Mal in Folge unverändert lässt.

Laut der Deutschen Bank haben sich die Markterwartungen für die US-Geldpolitik zuletzt in eine hawkischere Richtung verschoben, getrieben von anhaltendem Inflationsdruck, der mit steigenden Energiepreisen zusammenhängt. In diesem Kontext könnten jegliche hawkischen Signale von Fed-Chef Jerome Powell den Greenback weiter stützen und den Abwärtsdruck auf das Währungspaar erhöhen.

Unterdessen bleibt das geopolitische Umfeld ein wichtiger Treiber für die Märkte. Anhaltende Spannungen im Nahen Osten und Störungen in der Energieversorgung belasten weiterhin die Risikostimmung und stützen den US-Dollar als relativ sicheren Hafen.

Kurzfristig werden Anleger voraussichtlich vorsichtig bleiben, wobei vor den Zentralbankankündigungen mit erhöhter Volatilität gerechnet wird, da die Märkte die Forward Guidance genau beobachten, um Hinweise auf den zukünftigen Zinsverlauf zu erhalten.

US-Dollar - heute

Die folgende Tabelle zeigt die prozentuale Veränderung von US-Dollar (USD) gegenüber den aufgeführten Hauptwährungen heute. US-Dollar war am stärksten gegenüber dem Schweizer Franken.

USD EUR GBP JPY CAD AUD NZD CHF
USD 0.22% 0.33% 0.06% 0.37% 0.29% 0.60% 0.61%
EUR -0.22% 0.10% -0.17% 0.13% 0.03% 0.33% 0.38%
GBP -0.33% -0.10% -0.28% 0.04% -0.05% 0.25% 0.29%
JPY -0.06% 0.17% 0.28% 0.32% 0.23% 0.53% 0.55%
CAD -0.37% -0.13% -0.04% -0.32% -0.09% 0.20% 0.25%
AUD -0.29% -0.03% 0.05% -0.23% 0.09% 0.31% 0.36%
NZD -0.60% -0.33% -0.25% -0.53% -0.20% -0.31% 0.03%
CHF -0.61% -0.38% -0.29% -0.55% -0.25% -0.36% -0.03%

Die Heatmap zeigt die prozentuale Entwicklung der wichtigsten Währungen im Vergleich zueinander. Die Basiswährung wird aus der linken Spalte ausgewählt, während die Notierungswährung aus der oberen Zeile ausgewählt wird. Wenn Sie zum Beispiel US-Dollar aus der linken Spalte auswählen und sich entlang der horizontalen Linie zum Japanischer Yen bewegen, wird die prozentuale Veränderung in der Box als USD (Basis)/JPY (Notierungswährung) angezeigt.

Haftungsausschluss: Nur zu Informationszwecken. Die bisherige Performance ist kein verlässlicher Indikator für zukünftige Ergebnisse.
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