Euro plötzlich Top-Währung: Fed-Zinssenkungen treiben Kursfantasie an

Quelle Fxstreet

Rabobank-Devisenstrategin Jane Foley zufolge hat sich der Euro zuletzt zur stärksten Währung der G10-Staaten entwickelt, da die Märkte ihre Erwartungen an die geldpolitische Straffung durch die Europäische Zentralbank (EZB) neu bewerten. Foley rechnet weiterhin mit zusätzlichen Zinssenkungen durch die Federal Reserve (Fed) und prognostiziert für EUR/USD einen Kurs von rund 1,17 in sechs Monaten sowie 1,18 innerhalb eines Jahres. Die Ein-Monats-Prognose bleibt bei 1,14.

Euro-Ausblick geprägt von Neubewertung der Geldpolitik

"In den vergangenen fünf Tagen ist der Euro zur am besten abschneidenden G10-Währung aufgestiegen. Zuvor hatte er, gemessen seit Beginn des Konflikts im Nahen Osten, in der unteren Hälfte der G10-Performance-Tabelle gelegen. Zwar hat die als restriktiv interpretierte Botschaft der EZB-Sitzung vom Donnerstag den Euro klar gestützt, doch angesichts der derzeit dynamischen Erwartungen an mehrere Zentralbanken sowie der unvorhersehbaren Entwicklung des Konflikts ist es schwierig anzunehmen, dass der Euro seine Spitzenposition halten wird."

"Vor diesem Hintergrund gehen wir weiterhin davon aus, dass EUR/USD auf Sicht von sechs Monaten im Bereich von 1,17 notieren dürfte und bis zum Jahresende weiter steigen könnte. Der Aufwärtstrend wird durch die Einschätzung von Rabobank gestützt, dass weitere Zinssenkungen der Fed noch bevorstehen könnten."

"Auf Basis unserer Einschätzung weiterer geldpolitischer Lockerungen in den USA und unter der Annahme, dass Öltanker im Sommer weiterhin – wenn auch in geringerem Umfang – die Straße von Hormus passieren werden, erwarten wir, dass EUR/USD in der zweiten Jahreshälfte auf Sicht von einem Jahr in Richtung 1,18 steigt. Zwar würde unsere überarbeitete Prognose einer EZB-Zinserhöhung im April Anlass geben, unsere Ein-Monats-Prognose über 1,14 anzuheben, doch bleibt das allgemeine Niveau des US-Dollars stark abhängig vom Nachrichtenfluss zur Eskalation oder Deeskalation des Konflikts. Solange es keine klaren Anzeichen für eine Entspannung gibt, halten wir vorerst an unserer Ein-Monats-Prognose von 1,14 fest."

Haftungsausschluss: Nur zu Informationszwecken. Die bisherige Performance ist kein verlässlicher Indikator für zukünftige Ergebnisse.
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