GBP/USD Kursprognose: Rückgänge unter 1,3350, da bärisches Momentum angesichts eines stärkeren USD zunimmt

Quelle Fxstreet
  • Das Währungspaar GBP/USD fällt im frühen asiatischen Handel am Montag auf rund 1,3335.
  • Der Weg des geringsten Widerstands führt nach unten, da das RSI-Momentum unter der Mittellinie bleibt.
  • Die erste zu beobachtende Unterstützung liegt bei 1,3230; der erste Widerstand auf der Oberseite zeigt sich bei 1,3430.

Das Währungspaar GBP/USD hält die Verluste im asiatischen Handel am Montag nahe 1,3335, belastet durch einen stärkeren US-Dollar (USD). Der eskalierende Konflikt im Nahen Osten trieb die Brent-Rohölpreise über 100 USD pro Barrel. Dies löste Stagflationsängste für das Vereinigte Königreich aus und belastete das Cable gegenüber dem USD.

Die Bank of England (BoE) beließ den Leitzins auf ihrer Sitzung im März letzte Woche wie erwartet unverändert bei 3,75 %. BoE-Gouverneur Andrew Bailey erklärte, dass der Nahostkonflikt einen „Schock für die Wirtschaft“ verursachen werde, der die Inflation kurzfristig ansteigen lasse, und fügte hinzu, dass die Wiederherstellung sicherer Schifffahrtswege durch die Straße von Hormus entscheidend sei, um den Anstieg der Energiepreise zu bekämpfen.

Chartanalyse GBP/USD


Technische Analyse:

Im Tages-Chart ist die kurzfristige Tendenz von GBP/USD leicht bärisch, da der Kurs unter dem sich abflachenden 100-Tage-Exponential Moving Average notiert und unterhalb des mittleren Bollinger-Bands handelt, wodurch die Kursbewegung im unteren Bereich der Volatilitätsbandbreite verankert bleibt. Der RSI bei etwa 45 verstärkt den Verlust des bullischen Momentums, ohne jedoch einen klaren Verkaufsdruck anzuzeigen, was darauf hindeutet, dass Verkäufer im Vorteil bleiben, während Rücksetzer gemessen und nicht impulsiv verlaufen.

Die unmittelbare Unterstützung zeigt sich am jüngsten Tief nahe 1,3230, wo zuvor das untere Bollinger-Band verlief. Ein Bruch unter dieses Niveau würde das nächste Abwärtsziel um 1,3160 freilegen. Auf der Oberseite liegt der erste Widerstand bei 1,3430, was mit dem mittleren Bollinger-Band-Cluster und dem 100-Tage-EMA zusammenfällt. Ein Tagesschlusskurs über diesem Widerstand wäre erforderlich, um den bärischen Ton zu neutralisieren und den Weg in Richtung 1,3560 zu öffnen.

(Die technische Analyse dieser Meldung wurde mit Hilfe eines KI-Tools erstellt.)

Pfund Sterling - Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Das Pfund Sterling (GBP) ist die älteste Währung der Welt (886 n. Chr.) und die offizielle Währung des Vereinigten Königreichs. Es ist die am vierthäufigsten gehandelte Währungseinheit auf dem Devisenmarkt (FX) der Welt und macht 12 % aller Transaktionen aus, was durchschnittlich 630 Milliarden US-Dollar pro Tag entspricht. Die wichtigsten Währungspaare sind GBP/USD, auch bekannt als "Cable", das 11 % des FX-Handels ausmacht, GBP/JPY oder "Dragon", wie es von Händlern genannt wird (3 %) und EUR/GBP (2 %). Das Pfund Sterling wird von der Bank of England (BoE) ausgegeben.

Der wichtigste Faktor, der den Wert des Britischen Pfunds beeinflusst, ist die Geldpolitik, die von der Bank of England festgelegt wird. Die BoE richtet ihre Entscheidungen danach aus, ob sie ihr Hauptziel der „Preisstabilität“ – eine Inflationsrate von etwa 2 % – erreicht hat. Ihr wichtigstes Instrument ist die Anpassung der Zinssätze. Wenn die Inflation zu hoch ist, wird die BoE versuchen, sie durch Zinserhöhungen zu dämpfen, was in der Regel positiv für das Pfund ist, da höhere Zinsen das Vereinigte Königreich für internationale Investoren attraktiver machen. Fällt die Inflation zu niedrig aus, deutet dies auf ein langsameres Wirtschaftswachstum hin, und die BoE könnte die Zinsen senken, um das Kreditangebot zu erhöhen und Investitionen anzuregen.

Wirtschaftsdaten sind zentrale Indikatoren für die Stärke der britischen Wirtschaft und beeinflussen maßgeblich den Wert des Pfund Sterling. Daten wie das Bruttoinlandsprodukt (BIP), Einkaufsmanagerindizes (PMI) und Arbeitslosenzahlen geben Hinweise auf die wirtschaftliche Entwicklung. Eine robuste Wirtschaft zieht ausländische Investitionen an und könnte die Bank of England (BoE) dazu bewegen, die Zinsen zu erhöhen, was das Pfund unterstützt. Schwächere Daten hingegen führen zu einem Abwärtstrend des Pfunds.

Für das britische Pfund ist die Handelsbilanz ein wichtiger Indikator. Sie misst den Unterschied zwischen den Einnahmen aus Exporten und den Ausgaben für Importe über einen bestimmten Zeitraum. Exportiert ein Land stark nachgefragte Güter, führt die höhere Nachfrage aus dem Ausland zu einer Stärkung der Währung. Eine positive Handelsbilanz stärkt das Pfund, während ein Defizit die Währung schwächt.

Haftungsausschluss: Nur zu Informationszwecken. Die bisherige Performance ist kein verlässlicher Indikator für zukünftige Ergebnisse.
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