NZD/USD bleibt stärker in der Nähe von 0,6000, da die Einzelhandelsumsätze Neuseelands im vierten Quartal steigen

Quelle Fxstreet
  • NZD/USD stabilisiert sich, da die Einzelhandelsumsätze Neuseelands im Q4 2025 um 0,9% QoQ gestiegen sind und damit die Prognose von 0,6% übertroffen haben.
  • Die RBNZ signalisierte, dass die Geldpolitik weiterhin expansiv bleiben wird, da die Inflation im nächsten Jahr zum Zielmittelpunkt zurückkehrt.
  • Präsident Trump sagte, dass er die Zölle von 10% auf 15% erhöhen werde, nachdem das Gericht seine Handelsagenda gekippt hat.

NZD/USD gewinnt zum dritten Mal in Folge an Boden und wird während der asiatischen Handelsstunden am Montag um 0,5990 gehandelt. Das Paar hält sich stabil nach der Veröffentlichung der Einzelhandelsumsätze Neuseelands, die im vierten Quartal (Q4) 2025 um 0,9% im Vergleich zum Vorquartal (QoQ) gestiegen sind und damit den Marktkonsens von 0,6% übertreffen. Der vorherige Wert betrug einen Anstieg von 1,9%. In der Zwischenzeit stiegen die Einzelhandelsumsätze ohne Autos im gleichen Zeitraum um 1,5%, nach einem Anstieg von 1,2% zuvor.

Die Reserve Bank of New Zealand (RBNZ) hielt den Leitzins in der vergangenen Woche wie erwartet unverändert bei 2,25% und signalisierte, dass die Geldpolitik expansiv bleiben werde, da die Inflation voraussichtlich im kommenden Jahr zum Mittelpunkt des Zielbereichs zurückkehren wird.

Das NZD/USD-Paar stärkt sich auch, da der US-Dollar (USD) gegenüber seinen wichtigsten Konkurrenten schwächer wird, während die Unsicherheit über Zölle anhält. Die Unsicherheit über die Handelspolitik bleibt hoch, nachdem US-Präsident Donald Trump das Oberste Gericht kritisiert hat, weil es seine Nutzung von Notstandsbefugnissen zur Einführung sogenannter reziproker Zölle blockiert hat.

Laut CNBC sagte Trump am Samstag, dass er die globalen Zölle von 10% auf 15% erhöhen wolle. Seine Kommentare folgten auf die Entscheidung des Gerichts, einen erheblichen Teil seiner Handelsagenda zu kippen. Trump fügte hinzu, dass die neuen Zölle "sofort wirksam" sein würden und warnte, dass weitere Abgaben eingeführt werden könnten.

Neuseeländischer Dollar - Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Der neuseeländische Dollar wird stark durch die Gesundheit der neuseeländischen Wirtschaft sowie den Einfluss Chinas, des größten Handelspartners des Landes, geprägt. Auch die Preise für Milchprodukte, Neuseelands wichtigstem Export, spielen eine zentrale Rolle.

Die Reserve Bank of New Zealand (RBNZ) strebt eine Inflationsrate von 1-3 % an und setzt entsprechende Zinssätze fest. Bei hoher Inflation erhöht die RBNZ die Zinsen, um die Wirtschaft abzukühlen, was den Neuseeland-Dollar (NZD) stützt. Niedrige Zinsen hingegen schwächen den NZD. Auch die Zinsdifferenz zu den USA spielt eine wichtige Rolle im Währungspaar NZD/USD.

Die Veröffentlichung makroökonomischer Daten in Neuseeland ist ein entscheidender Indikator für den Zustand der Wirtschaft und hat direkte Auswirkungen auf den Wert des neuseeländischen Dollars (NZD). Eine robuste Wirtschaft, geprägt von starkem Wachstum, niedriger Arbeitslosigkeit und hoher Zuversicht, wirkt sich positiv auf den NZD aus. Ein solides Wirtschaftswachstum zieht ausländische Investitionen an und könnte die Reserve Bank of New Zealand dazu bewegen, die Zinssätze anzuheben – insbesondere, wenn diese Dynamik mit einem Anstieg der Inflation einhergeht. Schwache Wirtschaftsdaten hingegen könnten den NZD unter Druck setzen und zu einer Abwertung führen.

Der neuseeländische Dollar (NZD) zeigt typischerweise Stärke in Phasen eines "Risk-on"-Marktumfelds, wenn Anleger von einem geringen Risiko und positiven Wachstumsaussichten ausgehen. In solchen Zeiten profitieren Rohstoffe und sogenannte Rohstoffwährungen wie der Kiwi von einer optimistischeren Einschätzung. Im Gegenzug gerät der NZD in Zeiten wirtschaftlicher Unsicherheit oder Marktturbulenzen unter Druck, da Investoren vermehrt risikoreiche Anlagen abstoßen und sich in stabilere, sichere Häfen zurückziehen.

Haftungsausschluss: Nur zu Informationszwecken. Die bisherige Performance ist kein verlässlicher Indikator für zukünftige Ergebnisse.
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