AUD/USD Preisprognose: Handelt mit negativer Tendenz unter 0,7100; FOMC-Protokolle im Fokus

Quelle Fxstreet
  • AUD/USD kämpft damit, aus dem leichten Anstieg des Vortages von einem über einwöchigen Tief zu profitieren.
  • Der breitere fundamentale Hintergrund erfordert Vorsicht, bevor man sich für weitere Verluste positioniert.
  • Trader blicken nun auf das FOMC-Protokoll für einen frischen Impuls inmitten eines gemischten technischen Setups.

Das Paar AUD/USD trifft während der asiatischen Sitzung am Mittwoch auf frischen Nachschub und stoppt den Anstieg des Vortages aus dem Bereich von 0,7030-0,7025 bzw. einem über einwöchigen Tief. Die Kassakurse handeln derzeit im Bereich von 0,7075-0,7070 und liegen damit um etwas mehr als 0,10% im Minus für den Tag, während eine moderate Stärke des US-Dollars (USD) zu beobachten ist, obwohl das Abwärtspotenzial begrenzt zu sein scheint.

Die Anleger scheinen nun überzeugt zu sein, dass die US-Notenbank (Fed) die Kreditkosten im Juni senken und mindestens zwei Zinssenkungen im Jahr 2026 vornehmen wird. Dies könnte zusammen mit Anzeichen für Fortschritte in den US-Iran-Nuklearverhandlungen als Gegenwind für den sicheren Hafen Greenback wirken und den risikosensiblen Aussie unterstützen. Abgesehen davon erfordert die hawkische Haltung der Reserve Bank of Australia (RBA) eine gewisse Vorsicht für die Bären des AUD/USD, da der Fokus auf dem FOMC-Protokoll liegt, das später heute veröffentlicht wird.

Aus technischer Sicht sprang der Kassakurs am Dienstag vom 100-Perioden-Simple Moving Average (SMA) auf dem 4-Stunden-Chart ab, der derzeit in der Nähe des Bereichs von 0,7020 liegt. Der 100-Perioden-Durchschnitt zeigt einen Aufwärtstrend, und das Paar AUD/USD hält sich darüber, was eine positive kurzfristige Neigung bewahrt. Darüber hinaus schwebt der Moving Average Convergence Divergence (MACD) nahe der Nullmarke, wobei die negativen Werte schrumpfen, was auf nachlassenden Verkaufsdruck hindeutet.

Darüber hinaus steht der Relative Strength Index (RSI) bei 51 (neutral) und tendiert nach oben, was mit einem stabilisierenden Ton übereinstimmt. Der bullische Ton würde anhalten, solange das Paar AUD/USD über der steigenden dynamischen Unterstützung des gleitenden Durchschnitts bleibt, wobei Rücksetzer voraussichtlich begrenzt bleiben. Eine MACD-Bewegung in den positiven Bereich zusammen mit einem RSI-Anstieg über 51 würde das Aufwärtsmomentum stärken. Andernfalls würde das Momentum begrenzt bleiben.

(Die technische Analyse dieser Geschichte wurde mit Hilfe eines KI-Tools verfasst.)

AUD/USD 4-Stunden-Chart

Chart Analyse AUD/USD

Australischer Dollar - Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Der australische Dollar wird maßgeblich von den Zinssätzen der Reserve Bank of Australia sowie den Preisen von Rohstoffen wie Eisenerz beeinflusst, die für die australische Wirtschaft von großer Bedeutung sind. Auch die Entwicklungen in China, dem größten Handelspartner Australiens, spielen eine wichtige Rolle.

Die Reserve Bank of Australia (RBA) beeinflusst den Australischen Dollar (AUD), indem sie den Zinssatz festlegt, zu dem Banken sich gegenseitig Geld leihen. Das Ziel der RBA ist es, die Inflation durch Zinssatzanpassungen im Bereich von 2-3 % zu halten. Hohe Zinssätze im Vergleich zu anderen wichtigen Zentralbanken stützen den AUD, während niedrige Zinssätze ihn schwächen können. Quantitative Lockerungsmaßnahmen wirken in der Regel negativ auf den AUD, während quantitative Straffungsmaßnahmen ihn stärken.

China ist Australiens wichtigster Handelspartner, daher hat die wirtschaftliche Entwicklung in China einen direkten Einfluss auf den Wert des Australischen Dollars (AUD). Läuft die chinesische Wirtschaft gut, steigt die Nachfrage nach australischen Rohstoffen, Gütern und Dienstleistungen, was den AUD stärkt. Schwächelt die chinesische Konjunktur, sinkt die Nachfrage, und der Wert des AUD fällt. Überraschungen bei den Wachstumsdaten aus China – sowohl positive als auch negative – haben deshalb häufig unmittelbare Auswirkungen auf den Wechselkurs des Australischen Dollars und seiner Währungspaare.

Eisenerz ist der wichtigste Export Australiens und erzielte 2021 laut offiziellen Angaben Einnahmen von 118 Milliarden US-Dollar. China ist dabei der größte Abnehmer. Die Preisentwicklung von Eisenerz wirkt sich daher direkt auf den australischen Dollar (AUD) aus: Steigt der Preis, erhöht sich meist auch der Wert des AUD, da die Nachfrage nach der Währung zunimmt. Fällt der Preis, wirkt sich das negativ auf den AUD aus. Höhere Eisenerzpreise begünstigen zudem ein positives Handelsbilanzsaldo Australiens, was sich ebenfalls stützend auf die Landeswährung auswirkt.

Die Handelsbilanz, also die Differenz zwischen den Einnahmen eines Landes aus Exporten und den Ausgaben für Importe, ist ein weiterer wesentlicher Faktor, der den Wert des australischen Dollars beeinflussen kann. Wenn Australien stark nachgefragte Exportgüter produziert, steigt der Wert der Landeswährung aufgrund der höheren Nachfrage aus dem Ausland. Eine positive Handelsbilanz stärkt den australischen Dollar, während ein Handelsbilanzdefizit gegenteilige Auswirkungen hat.

Haftungsausschluss: Nur zu Informationszwecken. Die bisherige Performance ist kein verlässlicher Indikator für zukünftige Ergebnisse.
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