Cardano-Analyse: Derivate-Markt sendet Hoffnungssignale – Gelingt die Trendwende?
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Marktlage: Cardano (ADA) korrigiert auf 0,257 US-Dollar, zeigt aber erste Anzeichen einer Bodenbildung.
Stimmungswechsel: Positive Funding Rates und ein Long/Short-Ratio über 1,0 signalisieren wachsenden Optimismus bei Händlern.
Charttechnik: Trotz kurzfristigem Abwärtstrend deutet das schwindende bärische Momentum auf eine bevorstehende Gegenbewegung hin.
Der Kurs von Cardano (ADA) sucht am Donnerstag nach Orientierung. Nachdem die Kryptowährung im bisherigen Wochenverlauf um über 4 Prozent korrigiert hatte, pendelt die Notierung aktuell im Bereich von 0,257 US-Dollar. Während der Spot-Markt noch unter dem Eindruck der jüngsten Verkäufe steht, liefert der Blick auf den Derivate-Sektor einen ersten Hoffnungsschimmer für die Bullen: Die Marktstimmung hellt sich spürbar auf.
Derivate-Daten: Die Rückkehr der Optimisten

Analysten werten die jüngsten Daten von CoinGlass als Indiz für eine mögliche Trendumkehr. Das gewichtete Funding-Rate-Verhältnis (OI-Weighted Funding Rate) ist am Mittwoch in den positiven Bereich gedreht und notiert am Donnerstag bei 0,0045 Prozent.
Dies bedeutet faktisch, dass Long-Positionen bereit sind, eine Prämie an Short-Positionen zu zahlen – ein klassisches Signal für die Erwartung steigender Kurse. Historische Vergleiche zeigen, dass ein solcher Wechsel von negativen zu positiven Finanzierungsraten in der Vergangenheit oft mit dynamischen Erholungsphasen des ADA-Kurses korrelierte.
Untermauert wird dieses Szenario durch das Long-Short-Verhältnis, das am Donnerstag auf 1,09 kletterte. Ein Wert über 1,0 signalisiert, dass die Mehrheit der Marktteilnehmer auf eine Rallye setzt und sich gegen weitere Kursverluste positioniert.
Charttechnische Bestandsaufnahme: Bären verlieren an Kraft

Auf dem Tageschart präsentiert sich die Lage differenziert. Zwar verharrt der Kurs zum Zeitpunkt der Analyse bei 0,258 US-Dollar unterhalb des 9-Tage-SMA (Simple Moving Average), der bei 0,266 US-Dollar verläuft und als dynamischer Widerstand fungiert. Solange diese Hürde nicht genommen wird, bleibt der kurzfristige Abwärtstrend intakt.
Dennoch mehren sich die Anzeichen für eine Erschöpfung der Verkäuferseite. Das Histogramm des MACD (Moving Average Convergence Divergence) verbleibt zwar im negativen Bereich, zieht sich jedoch zusammen – ein klares Signal für schwindendes Abwärtsmomentum. Flankiert wird dies vom Relative-Stärke-Index (RSI), der sich mit einem Wert von 32,7 aus der überverkauften Zone löst und eine Stabilisierung andeutet.
Die Hürden auf der Oberseite
Für eine nachhaltige Erholung muss Cardano zunächst die absteigende Trendlinie überwinden, die ihren Ursprung beim Hoch von 0,427 US-Dollar hat. Der erste signifikante Widerstand wartet bei 0,301 US-Dollar. Ein Tagesschlusskurs oberhalb dieser Marke würde den Weg für eine Ausweitung der Korrektur bis 0,325 US-Dollar freimachen. Scheitert ADA jedoch am 9-Tage-SMA bei 0,266 US-Dollar, dürften die Bären die Kontrolle behalten.
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