Die Indische Rupie (INR) gewinnt im Eröffnungshandel am Montag gegenüber dem US-Dollar (USD), nachdem die indische Regierung am Sonntag den Haushaltsplan für das Geschäftsjahr (FY) 2026-27 bekannt gegeben hat. Das USD/INR-Paar fällt auf etwa 91,85, da die Reserve Bank of India (RBI) in den Spot- und Non-Deliverable Forward (NDF)-Märkten interveniert hat, um der Indischen Rupie in der Nähe ihrer historischen Tiefststände gegenüber dem US-Dollar eine Stütze zu bieten.
Laut einem Bericht von Reuters sagen Händler, dass die indische Zentralbank wahrscheinlich interveniert hat, bevor der lokale Spotmarkt am Montag öffnete, um der Währung zu helfen, einen Rückgang auf nahe Rekordtiefstände zu verhindern.
Unterdessen handeln die indischen Aktienmärkte am Montag leicht höher nach einem gedämpften Start und bemühen sich, nach dem Crash am Vortag wieder Boden gutzumachen. Die indischen Börsen fielen am Sonntag wie ein Kartenhaus nach der Bekanntgabe des Jahreshaushalts, in dem die Regierung überraschend die Steuer auf den Wertpapierhandel (STT) im Futures- und Optionssegment des Derivatemarktes erhöht hat, um ihre Kontrolle über spekulative Aktivitäten zu verstärken.
Weitere wichtige Punkte des Haushaltsplans waren eine Erhöhung des Verteidigungshaushalts um 22 % zur Modernisierung der Verteidigungsausrüstung, ein Anstieg der Investitionsausgaben um 9 % auf ₹12,2 lakh crore, Steuererleichterungen für globale Unternehmen zur Produktion von Rechenzentren in Indien bis 2047, eine Erhöhung der Mittel um ₹40.000 Crore zur Förderung der Herstellung von elektronischen Komponenten und die Einführung der Semiconductor Mission 2.0.
In Zukunft wird der wichtigste Auslöser für die Indische Rupie die geldpolitische Ankündigung der RBI am Freitag sein. In der Sitzung im Dezember senkte die indische Zentralbank den Repo-Satz um 25 Basispunkte (bps) auf 5,25 % und kündigte eine frische Liquiditätszufuhr von ₹1,5 lakh crore an, um den Kreditfluss zu fördern.

USD/INR handelt zum Zeitpunkt der Erstellung bei etwa 91,8550. Das Paar hält sich fest über dem steigenden 20-Tage-EMA bei 91,2697, was den kurzfristigen Aufwärtstrend intakt hält. Der Durchschnitt steigt weiterhin, was auf anhaltenden Kaufdruck hinweist und dafür spricht, dass Rückgänge gekauft werden.
Der RSI bei 65 (positiv) hat sich von den jüngsten überkauften Werten abgekühlt, bleibt jedoch über der Mittellinie, um das bullische Momentum zu validieren. Eine Fortsetzung könnte den Anstieg verlängern, während Rückzüge anfängliche Unterstützung am steigenden Durchschnitt finden würden. Ein täglicher Schlusskurs darunter würde Raum für eine tiefere Korrektur eröffnen.
(Die technische Analyse dieser Geschichte wurde mit Hilfe eines KI-Tools verfasst.)
Die indische Rupie wird stark von externen Faktoren wie dem Ölpreis, der Entwicklung des US-Dollars und dem Ausmaß der ausländischen Investitionen beeinflusst. Interventionen der Reserve Bank of India (RBI) können den Wechselkurs stabilisieren.
Die Reserve Bank of India (RBI) greift aktiv in den Devisenmarkt ein, um den Wechselkurs stabil zu halten und den Handel zu erleichtern. Gleichzeitig versucht sie, die Inflation durch Zinssatzanpassungen bei ihrem Zielwert von 4 % zu stabilisieren. Höhere Zinssätze stärken in der Regel die indische Rupie (INR), da sie das Land für ausländische Investoren attraktiver machen.
Makroökonomische Faktoren wie Inflation, Zinssätze, das Wirtschaftswachstum (BIP), die Handelsbilanz und ausländische Kapitalzuflüsse haben einen direkten Einfluss auf den Wert der indischen Rupie. Ein starkes Wirtschaftswachstum zieht vermehrt internationale Investoren an, was die Nachfrage nach der Rupie steigert. Auch eine weniger negative Handelsbilanz wirkt sich langfristig positiv auf die Währung aus. Besonders höhere Zinssätze – und hier vor allem die Realzinsen, also Zinssätze abzüglich der Inflation – können die Rupie stützen, da sie Indien für ausländische Investoren attraktiver machen. Ein "Risk-on"-Marktumfeld fördert zudem die Zuflüsse von Direkt- und Portfolioinvestitionen (FDI und FII), was ebenfalls die Rupie stärkt.
Eine steigende Inflation, vor allem im Vergleich zu den Handelspartnern Indiens, wirkt sich in der Regel negativ auf die Rupie aus, da dies eine Abwertung durch Überangebot signalisiert. Zudem verteuert Inflation die Exporte, was zu einem verstärkten Verkauf von Rupien führt, um ausländische Importe zu finanzieren – ein negativer Faktor für die Währung. Gleichzeitig reagiert die indische Zentralbank (Reserve Bank of India, RBI) häufig mit Zinserhöhungen auf steigende Inflation, was wiederum die Attraktivität der Rupie für internationale Investoren erhöht und den Kurs stabilisieren kann. Der gegenteilige Effekt tritt bei niedriger Inflation ein.