XRP-Schockzahlen: 57 Mio. Dollar liquidiert – Ripple verliert Kontrolle

Quelle Fxstreet

Ripple (XRP) steht massiv unter Druck. Am Montag verliert der Token mehr als 2,5 % und rutscht auf 1,75 US-Dollar ab. Was auf den ersten Blick wie eine normale Korrektur aussieht, entpuppt sich bei genauerem Hinsehen als echtes Warnsignal. Kapital flieht, Long-Trader werden aus dem Markt gespült – und das Vertrauen schwindet rapide. Bleibt die Stimmung so negativ, droht XRP ein bitteres Wochenende.

Kapitalflucht bei XRP: Das Vertrauen bröckelt

Am Donnerstag kam es zu einem Ereignis, das Anleger aufhorchen lassen muss: XRP-Spot-ETFs verzeichneten den höchsten Tagesabfluss seit ihrer Einführung. Rund 93 Millionen US-Dollar wurden an nur einem Tag abgezogen. Die Folge: Die gesamten Nettozuflüsse schrumpften auf 1,17 Milliarden US-Dollar, die verwalteten Vermögen fielen auf 1,21 Milliarden US-Dollar.

ETF-Ströme gelten als Stimmungsbarometer der Märkte. Wenn Anleger in großem Stil Geld abziehen, ist das kein Zufall – sondern ein klares Zeichen von Unsicherheit. Gerade in Phasen hoher Volatilität bedeutet das meist: Investoren trauen XRP aktuell keinen nachhaltigen Aufwärtstrend zu.

Zwangsliquidationen explodieren – Long-Trader zahlen die Rechnung

Parallel zur Kapitalflucht eskaliert die Lage im Derivate-Markt. Am Freitag wurden Positionen im Wert von 57 Millionen US-Dollar liquidiert – der höchste Stand seit drei Monaten. Das Problem: Jede Liquidation erzeugt zusätzlichen Verkaufsdruck. Fällt der Kurs weiter, werden noch mehr gehebelte Long-Positionen automatisch geschlossen.

Das ist eine gefährliche Kettenreaktion. Sinkt XRP weiter, könnte genau dieser Mechanismus den Kurs zusätzlich nach unten ziehen – ganz ohne neue schlechte Nachrichten.

Privatanleger ziehen sich zurück – das Interesse versiegt

Auch das Verhalten der Kleinanleger spricht eine deutliche Sprache. Das Open Interest bei XRP-Futures fiel innerhalb eines Tages von 3,46 Milliarden auf 3,21 Milliarden US-Dollar. Diese Kennzahl zeigt, wie viel Kapital aktuell in offenen Futures-Positionen gebunden ist.

Sinkendes Open Interest bedeutet: Anleger schließen Positionen, statt neue zu eröffnen. XRP fehlt damit der entscheidende Rückenwind, um sich aus eigener Kraft zu stabilisieren. Ohne frisches Kapital bleibt jeder Erholungsversuch fragil.

Chartbild düster: Diese Marken entscheiden jetzt alles

Technisch steht XRP mit dem Rücken zur Wand. Der Kurs bewegt sich zwischen einer Unterstützung bei 1,72 US-Dollar und einer Zone bei 1,81 US-Dollar, die früher Halt bot, nun aber als Widerstand wirkt.

Die gleitenden Durchschnitte bestätigen den Abwärtstrend:

  • 50-Tage-EMA bei 2,00 US-Dollar
  • 100-Tage-EMA bei 2,13 US-Dollar
  • 200-Tage-EMA bei 2,27 US-Dollar

Solange XRP unter diesen Marken notiert, bleibt das kurzfristige Bild klar bearish. Hält der Druck an, rückt das April-Tief bei 1,61 US-Dollar wieder in den Fokus.

Der RSI liegt bei 34 und nähert sich dem überverkauften Bereich. Das kann zwar kurzfristige Gegenbewegungen begünstigen – doch in schwachen Märkten bleibt ein Asset oft länger überverkauft, als viele erwarten.

Trump, Fed und Risiko-Flucht: Der große Unsicherheitsfaktor

Zusätzliche Unruhe kommt aus Washington. US-Präsident Donald Trump hat Kevin Warsh als nächsten Vorsitzenden der US-Notenbank nominiert. Warsh gilt als erfahrener Fed-Insider – doch allein die Personalie sorgt für Nervosität an den Märkten.

Bereits zuvor hatten Krypto-Anleger enttäuscht reagiert, nachdem die Federal Reserve die Zinsen unverändert ließ und risikoreichen Assets keinerlei Unterstützung signalisierte. Das Ergebnis: Risk-off-Stimmung, Verkaufsdruck – und XRP mittendrin.

Das entscheidende Fazit für Anleger

Die Lage ist eindeutig: Solange XRP nicht über 1,81 US-Dollar steigt und anschließend die 2-Dollar-Marke zurückerobert, bleiben die Verkäufer klar im Vorteil. ETF-Abflüsse, hohe Liquidationen und sinkendes Anlegerinteresse sprechen aktuell eine deutliche Sprache.

Kurzfristige Erholungen sind möglich – doch sie wirken bislang eher wie Gelegenheiten zum Ausstieg als wie der Beginn eines neuen Aufwärtstrends. Für XRP wird es jetzt eng. Sehr eng.

Haftungsausschluss: Nur zu Informationszwecken. Die bisherige Performance ist kein verlässlicher Indikator für zukünftige Ergebnisse.
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Silberpreis heute: Silber steigt laut FXStreet-DatenDie Preise für Silber (XAG/USD) stiegen am Montag, wie aus FXStreet-Daten hervorgeht. Der Silberpreis liegt bei 109,94 USD pro Unze, was einem Anstieg von 7,28 % gegenüber den 102,48 USD vom Freitag entspricht
Autor  FXStreet
Mo. 26.Jan
Die Preise für Silber (XAG/USD) stiegen am Montag, wie aus FXStreet-Daten hervorgeht. Der Silberpreis liegt bei 109,94 USD pro Unze, was einem Anstieg von 7,28 % gegenüber den 102,48 USD vom Freitag entspricht
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Silber steigt in Asien auf 113,50 US-Dollar – Safe-Haven-Nachfrage und Fed im FokusSilber (XAG/USD) steigt am Mittwoch in Asien auf 113,50 US-Dollar (+1,30%), gestützt von Dollar-Schwäche, Safe-Haven-Nachfrage und Zinssenkungsfantasie, während die Fed-Entscheidung und mögliche Gewinnmitnahmen nach über 200% Jahresplus im Fokus stehen.
Autor  Mitrade Team
Mi. 28.Jan
Silber (XAG/USD) steigt am Mittwoch in Asien auf 113,50 US-Dollar (+1,30%), gestützt von Dollar-Schwäche, Safe-Haven-Nachfrage und Zinssenkungsfantasie, während die Fed-Entscheidung und mögliche Gewinnmitnahmen nach über 200% Jahresplus im Fokus stehen.
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Krypto-Ausblick: Bitcoin stabilisiert sich über 87.787 US-Dollar – Ether vor der nächsten Hürde, XRP bleibt fragil• Bitcoin pendelt am Mittwoch um 89.000 US-Dollar und hat sich nach der Vorwochenkorrektur bislang um knapp 3% erholt – entscheidend bleibt die Zone um 87.787 US-Dollar. • Ethereum arbeitet sich an die Widerstandszone heran: Erst ein Tagesschluss über 3.017 US-Dollar und der 50-Tage-EMA bei 3.101 US-Dollar würde den Weg nach oben freimachen. • XRP prallt von 1,83 US-Dollar ab und steht wieder bei 1,90 US-Dollar – doch RSI und MACD sprechen weiter für Vorsicht. Nach der kräftigen Korrektur der vergangenen Woche setzt sich im Kryptomarkt eine vorsichtige Stabilisierung durch. Bitcoin, Ether und XRP bauen ihre Erholung aus, stoßen nun aber auf charttechnisch wichtige Marken, an denen sich entscheidet, ob aus der Gegenbewegung mehr wird – oder ob der nächste Rücksetzer folgt. Bitcoin: 87.787 US-Dollar bleibt der Dreh- und Angelpunkt Bitcoin hat am Montag nach der 7,48%-Korrektur der Vorwoche wieder oberhalb der Mittellinie eines horizontalen Parallelkanals bei 87.787 US-Dollar geschlossen. Am Dienstag verteidigte der Kurs diese Zone erneut, am Mittwoch notiert BTC bei rund 89.300 US-Dollar. Hält 87.787 US-Dollar als Support, rückt die obere Begrenzung des Musters bei 90.000 US-Dollar in den Fokus. Der RSI (Tag) liegt bei 45 und steigt in Richtung der neutralen 50 – ein Hinweis auf nachlassenden Verkaufsdruck. Auch der MACD entspannt sich: Die Linien nähern sich an, die roten Histogrammbalken unterhalb der Nulllinie werden schwächer. Bricht Bitcoin dagegen per Tagesschluss wieder unter 87.787 US-Dollar, bleibt die Unterseite anfällig – dann würde die nächste Auffangzone bei 85.569 US-Dollar (zugleich 78,6% Fibonacci-Retracement) wieder relevant. Ethereum: Erst über 3.017 und 3.101 US-Dollar wird es konstruktiver Ethereum startete positiv in die Woche und legte bis Dienstag um 7,62% zu – nach der 14,22%-Korrektur in der Woche davor. Am Mittwoch nähert sich ETH dem zentralen Widerstand bei 3.017 US-Dollar. Für ein klareres Erholungssignal braucht es mehr als nur Intraday-Stärke: Ein Ausbruch über 3.017 US-Dollar und ein Tagesschluss über dem 50-Tage-EMA bei 3.101 US-Dollar könnten den Blick in Richtung des Hochs vom 14. Januar bei 3.402 US-Dollar lenken. Die Momentum-Indikatoren (RSI und MACD) deuten zwar auf nachlassenden Abwärtsdruck hin, aber das Setup bleibt empfindlich. Kommt es stattdessen zu einer erneuten Abweisung an der Widerstandszone, rückt auf der Unterseite das 61,8% Fibonacci-Retracement bei 2.749 US-Dollar wieder ins Blickfeld. XRP: Rebound ja – Trendwende noch nicht XRP hat am Sonntag die tägliche Unterstützung bei 1,83 US-Dollar getestet und anschließend binnen zwei Tagen um 4,51% zugelegt. Am Mittwoch handelt der Kurs bei 1,90 US-Dollar. Solange 1,83 US-Dollar hält, kann sich die Erholung in Richtung des nächsten Widerstands bei 1,96 US-Dollar fortsetzen. Allerdings ist der Unterton noch nicht gedreht: Der RSI liegt bei 42 und damit weiter unter der neutralen 50. Zudem bleibt das Bild im MACD belastet – das bärische Crossover der Vorwoche ist weiterhin aktiv, was das Rückschlagrisiko erhöht. Fällt XRP per Tagesschluss erneut unter 1,83 US-Dollar, wäre ein weiterer Abwärtsimpuls bis zum Tief vom 19. Dezember bei 1,77 US-Dollar wieder ein realistisches Szenario.
Autor  Mitrade Team
Mi. 28.Jan
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Solana unter Druck: SOL rutscht weiter ab und steuert auf Schlüsselstütze bei $116 zuSolana (SOL) fällt am Donnerstag rund 2% und nähert sich der Schlüsselstütze bei $116; sinkendes Open Interest ($7,42 Mrd.), negative Funding Rate (-0,0042%) und Long-Liquidationen erhöhen das Risiko eines Rutsches Richtung $100 und $95.
Autor  Mitrade Team
Do. 29.Jan
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Gold fällt, da die Einigung über die Regierungsfinanzierung den USD stärkt und Gewinnmitnahmen auslöstGold (XAU/USD) erlebt am Freitag zum zweiten Mal in Folge eine starke Liquidation, nachdem es seit Beginn dieses Monats um mehr als 25% parabolisch gestiegen ist und in den letzten zwei Wochen eine Reihe von Rekordhochs erreicht hat.
Autor  FXStreet
Fr. 30.Jan
Gold (XAU/USD) erlebt am Freitag zum zweiten Mal in Folge eine starke Liquidation, nachdem es seit Beginn dieses Monats um mehr als 25% parabolisch gestiegen ist und in den letzten zwei Wochen eine Reihe von Rekordhochs erreicht hat.
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