Der kanadische Dollar (CAD) zeigt sich schwach und startet mit leichten Verlusten gegenüber dem US-Dollar (USD) in den nordamerikanischen Handel am Donnerstag, berichten die Devisenstrategen Shaun Osborne und Eric Theoret von der Scotiabank.
„Die jüngste Kursentwicklung tendierte in der vergangenen Woche eher seitwärts, da sich die fundamentale Lage insgesamt konstruktiver entwickelt hat. Verbesserungen bei den Handelsbedingungen durch höhere Öl- und Goldpreise sowie eine Stabilisierung der Spreads wirken unterstützend. Die inländischen Zinserwartungen blieben unverändert und spiegeln die neutrale geldpolitische Kommunikation der Bank of Canada wider.“
„Zwar sind keine öffentlichen Auftritte von Notenbankvertretern geplant, allerdings steht am 18. Januar die Veröffentlichung der Business Outlook Survey an – noch vor der nächsten Zinsentscheidung und dem geldpolitischen Bericht am 28. Januar. Unsere Schätzung des fairen Werts für USD/CAD berücksichtigt die jüngste Verbesserung der CAD-Fundamentaldaten und liegt aktuell bei 1,3812. Dies deutet auf eine leichte Überbewertung des US-Dollars gegenüber dem aktuellen Kassakurs hin.“
„Die Rally seit Ende Dezember ist zuletzt in eine enge Seitwärtsbewegung rund um den 50-Tage-Durchschnitt bei 1,3882 übergegangen. Das Momentum ist weiterhin leicht positiv, hat sich jedoch abgeschwächt. Weiterhin sind zentrale technische Marken von Bedeutung, darunter das 38,2-Prozent-Retracement der Juni- bis November-Bewegung bei 1,3911, die psychologisch wichtige Marke von 1,39 sowie der 200-Tage-Durchschnitt bei 1,3837, der in etwa dem Mittelpunkt der Handelsspanne von Juni bis November entspricht.“