Das AUD/JPY-Paar verliert während der frühen asiatischen Sitzung am Freitag an Boden und nähert sich 106,10. Der japanische Yen (JPY) stärkt sich gegenüber dem australischen Dollar (AUD) aufgrund von Interventionserwartungen seitens japanischer Beamter.
Japans Finanzministerin Satsuki Katayama wiederholte am Freitag ihre Warnung, dass alle Optionen, einschließlich direkter Währungsintervention, zur Verfügung stehen, um mit der jüngsten Schwäche des JPY umzugehen.
Andererseits könnten Bedenken, dass Premierministerin Sanae Takaichi mehr Spielraum hat, um expansivere fiskalische Politiken umzusetzen, den JPY belasten und Rückenwind für das Paar schaffen. Takaichi plant, nächste Woche das Parlament aufzulösen und eine vorgezogene Parlamentswahl einzuberufen, um ihre Macht zu konsolidieren.
Im Tages-Chart hält sich AUD/JPY gut über dem steigenden 100-Tage-EMA bei 101,52 und bewahrt den breiteren bullischen Trend. Der Durchschnitt hat sich konstant erhöht, und Rückgänge werden unterstützt, solange der Preis über diesem Maßstab bleibt. Der Preis liegt zwischen der oberen Bollinger-Band bei 106,52 und dem mittleren Band bei 105,21, was auf starkes Kaufinteresse in der Nähe der Höchststände hinweist. Die Bänder haben sich in den letzten Sitzungen verbreitert, was auf erhöhtes Momentum hinweist. Der RSI (14) liegt bei 66 und zeigt starkes, aber nicht überkauftes Momentum.
Das obere Bollinger-Band bei 106,52 begrenzt kurzfristige Fortschritte. Ein täglicher Schlusskurs darüber könnte weitere Gewinne freischalten, während ein Scheitern am Durchbruch die Konsolidierung im Unterstützungsbereich von 105,21–103,90 aufrechterhalten würde. Insgesamt begünstigt der technische Hintergrund das Dip-Buying innerhalb des Bandkanals, solange die EMA-Neigung höher bleibt.
(Die technische Analyse dieser Geschichte wurde mit Hilfe eines KI-Tools verfasst.)
Der Wert des japanischen Yen hängt stark von der japanischen Wirtschaft, der Geldpolitik der Bank of Japan sowie von den Zinsunterschieden zu den USA ab. Auch das allgemeine Marktumfeld spielt eine Rolle.
Eines der Kernmandate der Bank of Japan ist die Stabilisierung der nationalen Währung, weshalb ihre geldpolitischen Maßnahmen maßgeblichen Einfluss auf den Yen haben. Obwohl direkte Interventionen am Devisenmarkt selten vorkommen, hat die BoJ in der Vergangenheit Schritte unternommen, um den Yen gezielt zu schwächen, meist unter Berücksichtigung der geopolitischen Beziehungen zu ihren Handelspartnern. Die ultralockere Geldpolitik der BoJ, die von 2013 bis 2024 umgesetzt wurde, hat durch eine zunehmende Divergenz gegenüber den geldpolitischen Strategien anderer großer Zentralbanken eine signifikante Abwertung des Yen verursacht. Mit der jüngsten graduellen Straffung dieser expansiven Maßnahmen zeigt der Yen Anzeichen einer Erholung.
Das Festhalten der BoJ an ihrer ultralockeren Geldpolitik hat zu einer zunehmenden Divergenz mit anderen Zentralbanken geführt, insbesondere mit der US-Notenbank. Dies begünstigt eine Ausweitung der Zinsdifferenz zwischen 10-jährigen amerikanischen und japanischen Anleihen, was den US-Dollar gegenüber dem japanischen Yen stärkt.
Der japanische Yen gilt als sogenannte „sichere Hafen“-Währung. In Zeiten von Unsicherheit oder Marktturbulenzen neigen Investoren dazu, ihr Kapital in den Yen umzuschichten, da dieser als stabil und verlässlich gilt. In solchen Phasen steigt der Wert des Yen im Vergleich zu anderen Währungen, die als riskanter eingestuft werden.