USD/CAD Preisprognose: Steigt nahe 1,3840 vor der Rede von Fed-Chef Powell

Quelle Fxstreet
  • USD/CAD steigt auf fast 1,3840, da der Kanadische Dollar schwächelt.
  • Die BoC wird voraussichtlich im Oktober die Zinssätze erneut senken.
  • Investoren warten auf die Rede von Fed Powell, um neue Hinweise zur Geldpolitik zu erhalten.

Das USD/CAD-Paar springt während der europäischen Handelszeit am Dienstag auf fast 1,3840. Das Loonie-Paar steigt, obwohl der US-Dollar (USD) vorsichtig handelt, was auf eine Schwäche des Kanadischen Dollars (CAD) hindeutet.

Zur Pressezeit handelt der US-Dollar-Index (DXY), der den Wert des Greenback gegenüber sechs wichtigen Währungen abbildet, stabil bei etwa 97,30.

Der Kanadische Dollar sieht sich Verkaufsdruck ausgesetzt, da feste Erwartungen bestehen, dass die Bank of Canada (BoC) die Zinssätze in der Sitzung im Oktober erneut senken wird. Die BoC senkte die Zinssätze in der letzten Woche um 25 Basispunkte (bps) auf 2,5 % in der geldpolitischen Ankündigung aufgrund der Schwäche auf dem Arbeitsmarkt.

In der Zwischenzeit warten die Investoren auf die Rede des Vorsitzenden der US-Notenbank (Fed), Jerome Powell, die für 16:35 GMT angesetzt ist. Die Investoren werden Powells Rede genau verfolgen, um Hinweise zur Geldpolitik zu erhalten.

In der nordamerikanischen Sitzung werden die Investoren auch auf die vorläufigen US S&P Global PMI-Daten für September achten.

USD/CAD setzt seine einwöchige Erholungsbewegung auf fast 1,3840 am Dienstag fort. Dennoch bleibt der allgemeine Trend des Paares ungewiss, da es unter dem 200-Tage-Exponentiellen gleitenden Durchschnitt (EMA) handelt, der bei etwa 1,3865 liegt.

Der 14-Tage-Relative-Stärke-Index (RSI) schwankt im Bereich von 40,00-60,00, was auf Unentschlossenheit unter den Investoren hinweist.

In Zukunft würde eine Erholungsbewegung des Paares über das Hoch vom 22. August bei 1,3925 die Tür zum Hoch vom 15. Mai bei 1,4000 öffnen, gefolgt vom Tief vom 9. April bei 1,4075.

Auf der Unterseite könnte das Asset auf die runde Marke von 1,3600 und das Tief vom 16. Juni bei 1,3540 fallen, wenn es unter das Tief vom 7. August bei 1,3722 bricht.

USD/CAD Tages-Chart

 


 

US-Dollar - Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Der US-Dollar (USD) ist die offizielle Währung der Vereinigten Staaten und in vielen weiteren Ländern als „de facto“-Währung im Umlauf. Er ist die am häufigsten gehandelte Währung weltweit und dominiert mit 88 % des globalen Devisenhandels. Daten von 2022 zeigen, dass täglich ein Handelsvolumen von rund 6,6 Billionen US-Dollar umgesetzt wird. Der US-Dollar löste nach dem Zweiten Weltkrieg das Britische Pfund als Weltreservewährung ab, nachdem der Goldstandard 1971 abgeschafft wurde.

Der wichtigste Faktor, der den Wert des US-Dollars beeinflusst, ist die Geldpolitik, die von der Federal Reserve (Fed) bestimmt wird. Die Fed hat zwei Hauptziele: Preisstabilität (Inflationskontrolle) und Förderung der Vollbeschäftigung. Ihr primäres Werkzeug zur Erreichung dieser Ziele ist die Anpassung der Zinssätze. Wenn die Preise zu schnell steigen und die Inflation über dem Ziel von 2 % liegt, erhöht die Fed die Zinsen, was dem Wert des US-Dollars zugutekommt. Fällt die Inflation unter 2 % oder ist die Arbeitslosenquote zu hoch, senkt die Fed möglicherweise die Zinsen, was den Greenback belastet.

In außergewöhnlichen Situationen greift die Federal Reserve auf Maßnahmen wie die quantitative Lockerung (QE) zurück. Dies geschieht, wenn Zinssenkungen allein nicht ausreichen, um das Finanzsystem zu stabilisieren. QE ermöglicht es der Fed, mehr Geld zu drucken und US-Staatsanleihen von Banken zu kaufen, um die Kreditvergabe anzukurbeln. Diese expansive Maßnahme schwächt in der Regel den US-Dollar, da sie die Geldmenge erhöht und das Vertrauen in die Währung senkt.

Quantitative Tightening (QT) stellt den umgekehrten Prozess zu Quantitative Easing (QE) dar. Die US-Notenbank Federal Reserve beendet den Ankauf von Anleihen und investiert die fällig werdenden Rückzahlungen nicht in neue Anleihen. In der Regel wirkt sich dieser Prozess positiv auf den US-Dollar aus.


 

Haftungsausschluss: Nur zu Informationszwecken. Die bisherige Performance ist kein verlässlicher Indikator für zukünftige Ergebnisse.
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