Silber klettert auf 80,80 Dollar: Takaichi-Sieg in Japan schürt Inflationsfurcht
- Goldpreis Prognose: 75 Prozent Rally! Droht jetzt der Absturz?
- Gold bleibt positiv gestimmt angesichts eines schwächeren USD und der Nachfrage nach sicheren Häfen vor den US-Iran-Gesprächen
- Gold konsolidiert unter 5.200 $ während die Fed-Aussichten geopolitische Risiken ausgleichen
- Iran eskaliert – Ölpreis und Gold explodieren zum Wochenstart!
- Gold zieht sich aus dem Bereich von 5.400 $ zurück; dennoch um über 1 % im Plus angesichts der Spannungen im Nahen Osten
- Silberpreis-Prognose: XAG/USD bleibt aufgrund verbesserter Marktsentiment unter 30,00 $

Der Japan-Faktor: Nach dem Erdrutschsieg von Premierministerin Sanae Takaichi wetten Märkte auf eine expansive Fiskalpolitik – Silber profitiert als Inflationsschutz.
Geopolitische Härte: Trotz erster Gespräche im Oman bleiben die Fronten zwischen den USA und dem Iran verhärtet; Trump droht mit "steilen Konsequenzen".
Warten auf Daten: Der Fokus verschiebt sich nun auf den US-Arbeitsmarktbericht am Mittwoch, während Fed-Vertreter zur Vorsicht mahnen.
Der Silberpreis (XAG/USD) setzt seinen Aufwärtstrend fort und notiert im asiatischen Handel am Montag fest um die Marke von 80,80 US-Dollar je Feinunze. Das weiße Edelmetall profitiert dabei von einer Mischung aus makroökonomischer Inflationsangst und anhaltender geopolitischer Unsicherheit.
Japan wählt die Expansion: Ein Treibstoff für Silber
Der entscheidende Impuls kam am Wochenende aus Asien. Der deutliche Wahlsieg der Regierungskoalition unter Premierministerin Sanae Takaichi wird von den Märkten als klares Mandat für eine expansive Fiskalpolitik gewertet. Mehr Staatsausgaben bedeuten oft höhere Inflationserwartungen. In diesem Szenario glänzt Silber traditionell als "Hedge" (Absicherung) gegen Geldentwertung. Anleger positionieren sich bereits für eine Phase lockerer Ausgabenpolitik in der drittgrößten Volkswirtschaft der Welt.
Iran-Gespräche: Keine Entwarnung
Gleichzeitig bleibt der "Sichere-Hafen"-Status von Silber intakt. Zwar fanden am Freitag Gespräche zwischen den USA und dem Iran im Oman statt, doch die Ergebnisse sind ernüchternd.Außenminister Abbas Araghchi stellte klar, dass Teheran die Urananreicherung nicht aussetzen werde. US-Präsident Donald Trump erhöhte indes den Druck: Für diese Woche sei eine weitere Runde geplant, und sollten die Verhandlungen scheitern, seien die Konsequenzen "sehr steil". Diese Rhetorik hält die Risikoprämie im Edelmetallmarkt hoch.
Fed-Ausblick: Zinssenkung erst im Juni?
Der nächste große Katalysator steht am Mittwoch an: Der US-Arbeitsmarktbericht für Januar.
Die Prognose: Analysten erwarten eine Stabilisierung mit 70.000 neuen Stellen und einer konstanten Arbeitslosenquote von 4,4 %.
Die Fed-Stimmen: Die Notenbanker bleiben vorsichtig. Mary Daly (San Francisco Fed) sieht die Wirtschaft in einem "Low-Hiring, Low-Firing"-Umfeld, während Raphael Bostic (Atlanta Fed) warnte, die Inflation sei "zu lange zu hoch" geblieben.
Der Marktkonsens: Aktuell wird erwartet, dass die Fed im März die Füße stillhält. Eine erste Zinssenkung ist erst für die Sitzung im Juni (und möglicherweise September) eingepreist.
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