Hyperliquid (HYPE) im Aufwind: Angriff auf Prognosemärkte zündet die Kursrakete
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Strategische Offensive: Mit dem "HIP-4"-Vorschlag steigt Hyperliquid in das Geschäft mit Prognosemärkten ein und fordert Platzhirsche wie Polymarket heraus.
Massive Zuflüsse: Das Open Interest bei HYPE-Futures springt um 27 Prozent auf 1,84 Milliarden Dollar – ein klares Signal für institutionelles Interesse.
Short-Squeeze: Bären wurden auf dem falschen Fuß erwischt, was zu einer Liquidationswelle von über 31 Millionen Dollar führte.
Hyperliquid (HYPE) entkoppelt sich eindrucksvoll vom zögerlichen Gesamtmarkt. Der Token der dezentralen Börse setzte am Dienstag seine Erholungsrallye fort und verbuchte ein Plus von 8 Prozent, nachdem er bereits am Vortag um fast 9 Prozent zugelegt hatte. Aktuell notiert HYPE deutlich über der wichtigen 200-Tage-Linie.
Treibende Kraft hinter diesem Momentum ist eine fundamentale Erweiterung des Geschäftsmodells, die bei Anlegern für Fantasie sorgt: Der Einstieg in das lukrative Segment der "Prediction Markets".
"HIP-4": Der Kampfansage an Polymarket

Am Montag präsentierte das Entwicklerteam während der frühen US-Handelssitzung den HIP-4-Vorschlag. Kernstück ist die Einführung von "Outcome Trading" – also dem Handel auf den Ausgang bestimmter Ereignisse – sowie von Optionskontrakten mit festgelegten Preisspannen (Bounded Options).
Damit positioniert sich Hyperliquid als direkter Konkurrent zu etablierten Plattformen wie Polymarket oder Kalshi. Angesichts der aktuellen Volatilität an den globalen Finanzmärkten und der angespannten geopolitischen Lage erfreuen sich Prognosemärkte bei Retail-Investoren enormer Beliebtheit. Für Hyperliquid ist dies der nächste logische Evolutionsschritt: Nach der Einführung des Rohstoffhandels (HIP-3) wird das Ökosystem nun gezielt diversifiziert.

Derivate-Daten: Bullen dominieren das Feld
Dass es sich hierbei nicht nur um eine Pressemitteilung, sondern um eine echte Neubewertung handelt, zeigen die On-Chain-Daten von CoinGlass. Das Open Interest (OI) – also die Summe aller offenen Terminkontrakte – schoss binnen 24 Stunden um 27 Prozent auf 1,84 Milliarden US-Dollar nach oben. Ein derart massiver Kapitalzufluss in einer Aufwärtsbewegung gilt unter Profis als eines der verlässlichsten Signale für einen nachhaltigen Trend ("Upside Bias").
Gleichzeitig kam es zu einem klassischen "Short Squeeze". Bären, die auf fallende Kurse gesetzt hatten, wurden gnadenlos aus dem Markt gedrängt. Short-Positionen im Wert von 31,69 Millionen US-Dollar wurden zwangsliquidiert, während es auf der Long-Seite lediglich 1,58 Millionen waren. Die positive Finanzierungsrate (Funding Rate) von 0,0046 Prozent unterstreicht zusätzlich, dass Händler bereit sind, Aufschläge zu zahlen, um Long-Positionen zu halten.
Charttechnik: Weg frei bis 50 Dollar?

Auch das charttechnische Bild hat sich massiv aufgehellt. Nach einem sauberen Abpraller am 100-Tage-EMA (30,61 USD) konnte HYPE in dieser Woche bereits 24 Prozent zulegen.
Am Dienstag gelang der Sprung über den 200-Tage-EMA bei 32,89 US-Dollar. Die nächste Hürde wartet nun im Bereich von 35,51 US-Dollar (Tief vom 2. August), gefolgt vom R1 Pivot Point bei 37,07 US-Dollar. Ein nachhaltiger Tagesschlusskurs über dieser Marke würde den Weg zum R2 Pivot Point bei 43,15 US-Dollar ebnen. Mittelfristig rückt damit die psychologisch wichtige 50-Dollar-Marke wieder in greifbare Nähe.
Die Indikatoren stützen die Bullen: Der MACD weitet seine positive Divergenz aus, und der RSI (Relative Strength Index) signalisiert mit einem Wert von 71 ein extrem starkes Kaufmomentum, wenngleich er nun in den überkauften Bereich eintritt.
Vorsicht ist erst geboten, sollte der Kurs wieder unter den 200-Tage-EMA bei 32,89 US-Dollar rutschen. Dies könnte einen erneuten Test der Unterstützungen bei 30,62 US-Dollar einleiten.
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