Dogecoin-Analyse: Stabilisierung bei 0,10 Dollar – Lockt jetzt die Unterbewertung?
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Bodenbildung: Nach der massiven Korrektur stabilisiert sich DOGE bei 0,106 Dollar, bleibt aber technisch angeschlagen.
Das Kaufsignal: On-Chain-Daten (MVRV) zeigen eine historische Unterbewertung an, die oft einer Erholung vorausgeht.
Vorsicht geboten: Trotz fundamentaler Hoffnungssignale warnt der übergeordnete Abwärtstrend vor einer "Dead Cat Bounce"-Falle.
Für Anhänger der Meme-Währung Dogecoin (DOGE) waren die letzten Tage eine Geduldsprobe. Nach den heftigen Verwerfungen der Vorwoche scheint der Verkaufsdruck am Dienstag jedoch vorerst nachzulassen. Der Kurs stabilisierte sich bei 0,106 US-Dollar und konnte die leichte Erholung des Vortages verteidigen. Doch während der Chart noch wackelt, senden die Fundamentaldaten bereits spannende Signale.
On-Chain-Analyse: Historisch günstig?
Ein Blick unter die Haube der Blockchain legt nahe, dass der Coin aktuell unterbewertet sein könnte. Das Analysehaus Santiment nutzt hierfür das MVRV-Verhältnis (Market Value to Realized Value), um zu messen, ob Anleger im Schnitt im Plus oder im Minus sind.
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Die Daten sind eindeutig:
Das 30-Tage-MVRV (gelbe Linie) notiert bei -14,40 Prozent. Dies ist eine deutliche Erholung vom Samstagstief (-20,80 Prozent), bewegt sich aber immer noch auf einem Niveau, das zuletzt während der Marktkorrektur im Oktober 2025 (Handelskrieg USA-China) beobachtet wurde.
Auch das kurzfristige 7-Tage-MVRV zeigt mit -1,16 Prozent an, dass kurzfristige Halter auf nicht realisierten Verlusten sitzen.
Warum ist das wichtig? Historisch betrachtet sind solch negative Werte oft ein klassisches Kaufsignal. Wenn die Mehrheit der Anleger im Minus ist, lässt der Verkaufsdruck meist nach ("Verkäufererschöpfung"), was den Weg für eine Gegenbewegung ebnet.
Gestützt wird diese These durch den Terminmarkt: Das Long-to-Short-Verhältnis liegt laut Daten von Coinglass bei 1,02. Ein Wert über 1 signalisiert, dass die Mehrheit der Trader wieder auf steigende Kurse setzt.

Charttechnik: Die Bären lauern noch
Trotz dieser Hoffnungsschimmer mahnt das technische Bild zur Vorsicht. Der übergeordnete Trend ist weiterhin bärisch. Analysten warnen daher, dass die aktuelle Erholung lediglich ein "Dead Cat Bounce" – also ein kurzes Aufbäumen im Abwärtstrend – sein könnte.

Die Marken sind klar definiert:
Widerstand: Sollte sich die Erholung fortsetzen, liegt die erste Hürde beim wöchentlichen Widerstand von 0,119 US-Dollar.
Unterstützung: Scheitern die Bullen, droht ein erneuter Test des Tiefs vom 10. Oktober bei 0,095 US-Dollar. Fällt auch diese Bastion, könnte der Kurs bis auf 0,078 US-Dollar durchgereicht werden.
Die Indikatoren liefern ein gemischtes Bild: Der RSI hat sich mit einem Wert von 31 zwar aus dem extrem überverkauften Bereich gelöst, bleibt aber schwach. Der MACD bestätigt mit seinem Verkaufssignal vom 17. Januar ("Bearish Crossover") weiterhin den negativen Grundton.
Fazit: Mutige Anleger sehen in den MVRV-Daten eine Einstiegschance, doch konservative Strategen warten auf eine Bestätigung der Trendwende.
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