WTI-Preisprognose: Notiert nahe 111,50 USD; Blick auf Vier-Wochen-Hoch, da Trumps Iran-Deadline bevorsteht
- Silberpreis dreht um, da bärisches Umkehrmuster auf weitere Verluste hindeutet
- Gold stabilisiert sich nahe 4.700 $, da niedrigere US-Renditen die Iran-Risiken ausgleichen
- Gold rutscht näher an 4.800 $ heran, während der USD vor den US-Iran-Friedensgesprächen leicht steigt
- Silberpreis heute: Silber fällt laut FXStreet-Daten
- USD/JPY klettert, da der Yen der Risiko-auf-Reaktion auf die Iran-Deadline hinterherhinkt
- Silberpreis-Prognose: XAG/USD bleibt aufgrund verbesserter Marktsentiment unter 30,00 $

WTI gewinnt positive Dynamik zurück, da nachlassende Hoffnungen auf einen US-Iran-Waffenstillstand die Versorgungsbedenken aufrechterhalten.
Händler bleiben zudem besorgt über eine neue Phase militärischer US-Aktionen nach der Frist am Dienstag.
Das technische Setup spricht ebenfalls für bullische Händler und unterstützt die Aussicht auf eine weitere Aufwertung.
West Texas Intermediate (WTI) – der Benchmark-Preis für US-Rohöl – erhält während der asiatischen Sitzung am Dienstag frische Gebote und klettert wieder näher an ein fast vier Wochen altes Hoch, das am Vortag erreicht wurde. Der Rohstoff notiert derzeit knapp unter der Mitte der 112-Dollar-Marke, mit einem Tagesplus von über 1,7 %, vor der Frist von US-Präsident Donald Trump für den Iran, die Straße von Hormus wieder zu öffnen.
Unterdessen verschärfte Trump seine harte Rhetorik gegen den Iran und drohte, zivile Infrastruktur ins Visier zu nehmen, falls die Frist am Dienstag um 20 Uhr Eastern Time (00:00 GMT Mittwoch) ohne Einigung verstreicht. Der Iran hingegen wehrte sich gegen den Druck, die strategische Wasserstraße wieder zu öffnen, und lehnte einen Waffenstillstandsvorschlag ab, stattdessen bestand er auf einem dauerhaften Ende des Konflikts. Dies erhöht das Risiko einer weiteren Eskalation des Konflikts im Nahen Osten und wirkt als Rückenwind für die Rohölpreise.
Aus technischer Sicht ist die kurzfristige Tendenz bullish, da die Rohölpreise über dem steigenden 100-Perioden-Exponentiell Gleitenden Durchschnitt (EMA) liegen und damit einen etablierten Aufwärtstrend nach der Erholung von Mitte der 90er letzte Woche bestätigen. Hinzu kommt, dass der Moving Average Convergence Divergence (MACD)-Indikator im positiven Bereich bleibt, wobei die Linie über ihrem Signal liegt, während das Histogramm leicht ausgeweitet bleibt, was auf ein stetiges Aufwärtsmomentum und nicht auf eine Überhitzung hindeutet. Außerdem liegt der Relative Strength Index (RSI) nahe 64 noch unter überkauften Bedingungen, was darauf hinweist, dass die Käufer die Kontrolle behalten und keine unmittelbaren Erschöpfungszeichen vorliegen.
WTI 4-Stunden-Chart
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